Code:
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<title>Schutz vor Viren</title>
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<h3>Schutz vor Viren</h3>
<hr noshade>
<b>Wie kann man sich Virem im Internet holen?</b>
<br>
<br>
Immer dann, wenn Sie Dateien aus dem Internet auf den eigenen Rechner übertragen (neudeutsch<br />
"Downloaden"), können Sie sich Computerviren einfangen. Die lauern z.B. in ausführbaren Dateien. In der DOS-<br />
Welt wären dies Dateien vom Typ EXE, COM oder BAT. Weitere Dateitypen können von Windows aufgeführt<br />
werden. In ihnen können Viren, Trojaneroder andere Gemeinheiten (Malware) enthalten sein: CMD, CHM,<br />
EML, LNK, PIF, JS, VBS, VXD und andere.
<br />
In <b>Microsoft-Office-Dateien</b> können ebenfalls gefährliche Scripte bzw. Makros enthalten sein: DOC, XLS,<br />
PPS, MDB.
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<br />
Makroviren verbreiten sich oft mit Hilfe von Outlook weiter. Werden solche Dateien ausgeführt bzw.<br />
aufgerufen, können weitere Dateien angesteckt, verändert, gelöscht oder per Mail versendet werden.<br />
Auch in Dateien von Webseiten (HTM oder HTML) oder in HTML-Mails können gefährliche Scripts enthalten<br />
sein.
<br />
Bestimmte Viren können sich beim "Infizieren" im Bootsektor von Festplatten oder Disketten einnisten. Viren,<br />
die sowohl Dateien als auch Partitionssektoren befallen, nennt man "multivalent".<br />
Am 4. Mai 2000 z.B. verbreitete sich ein bislang unbekannter Makro- Virus "Love-Letter-For-You/<br />
ILOVEYOU" lawinenartig, legte weltweit etliche Mailserver lam und sorfte für Staus und Schäden. Er fühlte <br />
sich allerdings "nur" auf Windows-maschinen wohl, wenn dort die Mail-Software Outlook installiert ist. Das<br />
Öffnen der Mail mit dem Betreff "ILOVEYOU" hatte noch keine Folgen. Klickte man jedoch auf die beigefügte<br />
Datei "LOVE-LETTER-FOR-YOU.TXT.vbs" wurde ein Visual-Basic-Script gestartet. Das befahl Outlook die<br />
Virenmail gleich wieder an Empfänger aus dem eigenen Adressbuch zu schicken und verbog dazu noch einige<br />
Systemdateien. Auch alle Dateien mit den Endungen MP2, CSS, JPG, VBE, JSE, JS, WSH, SCT, HTA, JPEG<br />
und MP3-Files wurden durch eine Kopie des Virus ersetzt. Durch diesen Schneeballeffekt kollabierten dann<br />
zahlreiche Computernetze. Einige Firmen und Behörden mussten die Arbeit zeitweise einstellen.
<br />
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<h2><a name="anfang">Inhaltsverzeichnis</a></h2>
<hr noshade>
<a href="#Kapitel1">Wo lauern viren im Internet?</a>
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<a href="#Kapitel2">Wie stelle ich einen Virenbefall fest?</a>
<br />
<br />
<a href="#Kapitel3">Was können Sie gegen Viren tun?</a>
<br />
<br />
<a href="#Kapitel4">Wo gibt es Anti-Viren-Programme</a>
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<br />
<br />
<a name="Kapitel1"><b>Wo lauern Virem im Internet?</b></a>
<ul>
<li>Auf Shareware-Servern, auf denen Software zum "Downloaden" bereitgehalten wird. Dort könnten sich<br />
aus Boshaftigkeit oder aus mangelnder Sorgsamkeit verseuchte Dateien befinden. Firmen, die ihrem <br />
Ruf nicht schaden wollen, sollten im Eigenintesse dafür sorgen, dass nur virenfreie Dateien auf ihren <br />
Servern liegen. Stellen Sie sich die Schlagzeile vor: <i>"Microsoft verbreitet Virus in seinem neuesten XY-<br />
Upgrade!"</i>
<br />
<li>Auf Internet Seiten, in denen z.B. Programme angeboten werden, die als Trojanisches-Pferd oder<br />
Dropper Einzug in Ihren PC halten, um dort Schäden anzurichten (Malware). "<i>Laden Sie sich gratis den<br />
neuesten Bildschirmschoner!</i>"
<br />
<li>In gepackten Dateien vom Typ *.zip oder *.exe können Viren in komprimierter Form vorliegen, die von<br />
Virenscannern vielleicht erst nach dem Entpacken festgestellt werden können.
<br />
<li> In Dateien, die Sie per E-mail erhalten.
</li>
</ul>
<br />
<br />
<a name="Kapitel2"><b>Wie stelle ich einen Virenbefall fest?</b></a>
<br />
<br />
Wenn plötzlich die Festplatte formatiert wird, Dateien gelöscht wurden, Textdateien zerstört sind, Buchstaben<br />
"vom Bildschirm fallen", ein Liedchen aus dem Lautsprecher ertönt, die Festplatte auf einmal voll ist, ...<b>dann<br />
ist es schon zu Spät!</b>
<br />
<br />
<a name="Kapitel3"><b>Was können Sie gegen Viren tun?</b></a>
<br />
<br />
Auf Ihrem Rechner sollte sich auf jeden Fall ein Anti-Viren-Programm befinden.<br />
Dieses lauert im Hintergrund und gibt bei Verdacht Alarm, wenn z.B. beim "Downloaden" eine virenbefallene<br />
Datei dabei ist. Es sollte gezielt Festplatten, Disketten und andere Laufwerke auf bekannte Viren untersuchen<br />
können. Bevor Sie also eine Datei weitergeben, sollte sie virengeprüft sein.<br />
Wenn bekannt ist, wie der Virus "aussieht" bzw. "wirkt", kann er auch bekämpft werden.<br />
Solche Anti-Viren-Programme sollten in regelmäßigen Abständen aktualisiert werden, damit auch neue Viren,<br />
die mittlerweile von irgendwelchen Hackern in die Welt gesetzt wurden, erkannt werden können.
<br />
<br />
<a name="Kapitel4"><b>Wo gibt es Anti-Viren-Programme?</b></a>
<br />
<br />
... unter anderem in Internet<br />
Eines der bekanntesten deutschen Programme ist <b>AntiVir®</b><br />
Die AntiVir® Personal Edition ist für den privaten(individuellen, nicht-kommerziellen) Einsatz sogar<br />
kostenfrei!<br />
Einsetzbar für Windows 95,98,Me,NT, 2000 und XP.<br />
Download über http://www.free-av.de/ (Stand 2004-05)
<br />
<br />
Tipp: Auf den Shareware-Servern http://shareware.cnet.com/ (Stand 2003-09) finden Sie die jeweils aktuelle<br />
Version des bekannten Viren-scanners der Firma McAfee Inc. Ein gewisses Restrisiko ist dabei: Vielleicht ist<br />
gerade das Anti-Viren-programm verseucht!
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