Ich mag eigentlich diesen Weg, den Minecraft seit 1.8 eingeschlagen hat. Für den SinglePlayer wurden viele wichtige Dinge eingebaut, die noch weitere Stunden Gameplay erzeugen. Wie etwa die neuen Strukturen zum Erkunden, wie Strongholds, NPC-Dörfer oder Tempel in der Wüste und im Jungle. Auch gibt es ja jetzt den End, der zumindest für etwas unkreativere Spieler ein Ziel setzt.
Es ist natürlich alles etwas RPG-lastiger geworden, jedoch kommt so mehr Abwechslung ins Spiel und man muss ja auch nicht alle Features benutzen. Ich zum Beispiel verzaubere eigentlich so gut wie nie meine Werkzeuge oder braue mir Tränke. Dafür finde ich aber, dass der Hunger sehr gut integriert wurde und man deswegen nicht stundenlang in der Miene hockt, ohne das der Charakter nicht mal müde wird. Das fördert auch ein wenig das Survival-Gefühl, wenn man immer darauf achten muss, dass man genug zu essen hat.
Auch mag ich jetzt im kommenden 1.3 Update, dass man mit den Dorfbewohnern etwas kommunizieren kann. Das Handeln ist hier sehr interessant, man muss es ja nicht nutzen, aber ich finde, dass es doch ab und zu mal ein kleiner Vorteil ist, wenn man zum Beispiel total am Verzweifeln ist und wirklich kein Diamant findet. Dann kann man andere Items verkaufen und mit den Smaragden sich die nötigen Items wieder kaufen. Was mir bei den Dorfbewohnern auch gefällt, ist, dass man für sie kämpfen kann. Zombie sind ja richtig aggressiv und ich muss die Dorfbewohner mit allen Mittel, sei es vielleicht auch mal ein sehr kostspieliger Golem, verteidigen. All das, damit ich mit den Bewohnern auch in Zukunft noch handeln kann. (Ich les auch gerade, dass Dinnerbone für 1.4 einbauen will, dass Zombies die Dorfbewohnern infizieren können, auch sehr interessant)
Wie auf der ersten Seite schon geschrieben, kann trotz der vielen Neuerungen, jeder noch so Minecraft spielen, wie er es will. Ob nun jemand die neuen Features komplett ignoriert, sie nur zum Teil benutzt oder ganz. Alles so wie jeder will und es ihm Spaß macht.









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