@Filp Dieser Unsinn ist eine Tatsache. Auf Dauer ist der Mensch nicht in der Lage sich von rohem Fleisch zu ernähren, da seine Verdauung das nicht verträgt. In keinster Weise rede ich hier von einmal zum Genuss o.ä.
Oben gab ich eine Seite verlinkt, die muss reichen, weitere wird es die nächste Woche nicht geben, da ich nur vom Handy Internetzugang habe.
Dann red mal mit nem Arzt
Sicher rohes Fleisch ist nicht gesund, es ist öfter mal mit irgendwelchen Krankheitserregern befallen etc. In Japan haben die Menschen z.B. vermehrt mit Darmkrebs zu kämpfen, könnte von Viren kommen die hitzebeständig sind und im Rindfleisch sitzen:
http://www.aerztezeitung.de/medizin/...rch-viren.html
Mit der Verdauung von Rohem Fleisch hat das wenig zu tun, verdauen und die Nährstoffe verarbeiten kannst du rohes Fleisch trotzdem ohne Probleme.
Vergewaltigung + Qual wegen Überzüchtung. Wurde wirklich schon einige mal hier im Thread geschrieben.
Bio - also das Siegel sagt so gut wie gar nichts über die Haltung aus, sondern fast ausschlieißlich etwas über das Futter. Wer wirklich was richtig tun will, der muss sich genau informieren, wie der Hersteller arbeitet und da bleiben nur einige Firmen übrig, die man meist nur in einem Biomarkt bekommt, definitiv nicht im normalen Supermarkt, egal wieviele Biosiegel da drauf kleben.
Du hast dich auf meinen Betrag bezogen, darum antworte ich: Ich hab nicht gesagt, man soll komplett verzichten. Ich habe gesagt, dass man in dieser Richtung eine große Verantwortung hat. Und dass man dieser Verantwortung durchaus mit Tierprodukten nachkommen kann, wenn man will.
@Rabastan
Wenn ich Eisen will, dann schnapp ich mir ne Brennessel da hält kein Tier mit. Die hat auch noch Vitamin C und vieles mehr eine echte Wunderpflanze.
Für Veganer ist in Hülsenfrüchten mehr als genug Eiweis drin, teilweise mehr als in Fleisch. Beides Eisen und Proteine sind kein Argument fürs Fleischessen. Bestenfalls Vit B12 und ggf. der Hormonhaushalt, aber das ist auch noch nicht raus.
Ehrlich, ich wundere mich immer wieder, dass dieser Protein-Unsinn noch zieht. Aber wenn dann sowas kommt:Wundere ich mich nicht mehr, auch wenn das sicher scherzhaft gemeint war, aber irgendwo denkst du das ja doch.lso einfach nur den ganzen Tag Honigmelonen und Erdbeeren essen, haut hier nicht hin
Ich bin zwar kein Veganer und auch kein Vegetarier, aber ich koche vorwiegend vegan, da mangelt es in einem Essen an nichts, allein schon Erbsen decken den Proteinhaushalt locker flockig und es gibt na noch só viel anderes leckeres Zeug, was man in veganes Essen tun kann und das bringt ne vollwertige Malzeit.
Das "Körnerfresserargument", was hier gebracht wird zeigt nur noch deutlich, dass jeder Fleischesser weiß, dass da irgendwas im argen ist mit der Art und Weise, wie er lebt, nicht weil er das vorsätzlich tut, als Kind weiß man ja nichts von Massentierhaltung, Ausbeutung, Quälerei, aber wenn man sich dann daran gewöhnt hat, Erwachsen wird ... dann kommt das unangenehme Erwachen und dann werden die lächerlichsten Arguemte rangezogen um sein Verhalten zu rechtferigen.
Ich sag es hier ganz klar - wenn ich zu irgendwelchen Familienfesten gehe und dort Fleisch esse, weil ich keine Lust habe mir immer im wahrsten Sinne des Wortes ne Extrawurst zu braten, dann mach ich etwas falsch. Ich begehe einen Fehler, ich weiß sehr genau, was da passiert ist, damit das Stück Fleisch auf dem Grill landet, ihr alle wisst sehr genau was passiert. Vielleicht krieg ich das jetzt noch nicht hin, aber ich werde mich Stück für Stück an eine Lebensweise ranarbeiten, die ich ethisch vertreten kann. Was ich definitiv nicht machen werde ist mein Verhalten mit irgendwelchen Fadenscheinigen Argumenten gegen den Veganismus rechtfertigen, das ist glatter Selbstbetrug.
Es gibt keine wirklich standhaften Argumente gegen Veganismus. Vegetarismus und erweitert Veganismus ist ethisch schlichtweg die überlegenere Position zum konventionellen Fleischesser (isst Fleisch aus MTH). Und bei bewusster Ernährung gibt es auch keine genrellen Nachteile, das mit den Pillen ist auch Unsinn.
ABER:
Es sind nicht alle Menschen gleich und es ist auch nicht alles erforscht, manche Menschen brauchen vielleicht wirklich Fleisch, das kann gut sein, ich bin der Meinung Kinder sollten in der Entwicklung wenigstens Fisch essen weil Omega-3-FS in den Mengen, die sinnvoll sind nur in Fisch drin sind. (Mag sein, dass sich da der Stand des Wissens noch ändernt.) Das ist einfach echt sinnvoll für die Entwicklung des Gehirns. Aber schlussendlich gibt es auch für Fleischesser Wege ehtisch gesehen auf sehr hohem Niveau zu konsumieren und je mehr Menschen diese Wege gehen und dort auch nach Verbesserung rufen, desto mehr Möglichkeiten wird es da geben. Natürlich bedeutet das auch Verzicht, dann gibt es eben nur einmal pro Woche oder nur einmal pro Monat Fleisch - viel mehr ist aber auch nicht wirklich gesünder, also GUT SO. Und GUT SO, wenn es richtig teuer ist, denn dann weiß man zu schätzen, dass ein empfindungfähigese Lebewesen sein Leben gegeben hat und das dieses Wesen eben doch ein gute Leben gelebt hat. Aber bis dahin ist eben noch ein Stück Weg, das geht nicht von Jetzt auf gleich.
Der moderne Mensch wird aber genau diesen Weg einschlagen müssen. Spätestens, wenn das Zeitalter beginnt in dem nicht mehr so viel Öl zur Verfügung steht.
Wie mans dreht ob mit oder Fleisch ob Vegetarier oder Veganer, ALLE müssen sich mit ihrer Ernährung bewusst beschäftigen. Veggies auch, denn die konventionelle Landwirtschaft ist auch im pflanzlichen Bereich eine riesen Katastrophe und zwar eine die nur durch Profitgier entstanden ist und vermeidbar wäre (den Packen haben Fleischesser noch zusätzlich zu tragen), ja wir haben inzwischen immer weniger die Wahl auf Dauer müssen wir weg von der konventionellen Landwirtschaft, die Land, Wasser und Ökosystem tötet. Wir brauchen in Zukunft mehr denn je eine gesunde Erde, gesunde Ökosystem, gesunde, rubuste Pflanzen, gesunden Boden, gesunde, robuste Tiere* - ansonsten werden wir einfach wegsterben.
Grüße Sebante
* und "Gesund", das werden wir begreifen müssen heißt auch bei Tieren "psychisch gesund" nicht nur bei Menschen und DAS wird bisher kaum beachtet und es ist doch soo essentiell.
Kaius mag diesen Beitrag
Das Problem beim B12 ist, dass das angelegte Depot viele Jahre anhält und der Mangel gar nicht bemerkt wird. Irgendwann muss es ergänzt werden. Als Veganer kann man ne ganze Menge falsch machen, da gibt es so einige Vitamine, Mineralstoffe etc. die man nur durch gezielte Ernährung bekommt. Wenn man damit anfängt sollte man definitiv öfter mal zum Arzt gehen und Blutwerte etc. regelmäßig durchchecken lassen.
Jeder soll machen was er will. Ich esse Fleisch. Es schmeckt gut und dem Körper schadet es auch nicht.
Hallo!
Zunächst mal um mich einzuordnen:
Ich bin Vegetarier, schon seit ich 7 Jahre alt bin.
Aber warum ich hier vor allem poste ist: warum seht ihr das ganze Thema so schwarz/Weiß?
Es gibt doch auch Grautöne! Warum muss man unbedingt komplett auf Fleisch oder Tierische Produkte verzichten? Das einzige Problem, welches ich sehe aktuell ist, dass die Leute zu exzessiv Fleisch essen, wenn man 2-3x pro Woche nen ordentliches Steak essen will: warum nicht? man bekommt schließlich jede Menge benötigte Eiweiße dabei!
Dieses ganze "Ich gehöre zu Fraktion XY und alles andere ist ungesund/Falsch/Lässt sich nicht mit Gott vereinbaren" ist doch nur dazu gedacht, sich über andere zu erheben und sich überlegen darzustellen. (ja, ich bin mir bewusst, dass man das von mir geschriebene als auch genau das Auffassen kann, ich wollte einfach nur mal meine Meinung dazu klar mitteilen)
Das "Gesünder Leben" als Veganer ist eher durch "Bewusster Leben" zu beschreiben, man muss halt darauf Achten, was man isst. Da dies die Mehrheit der Menschen nicht macht, leben die meisten Veganer durchaus gesünder, aber eben nur, weil sie genauer darauf Achten müssen, was sie essen. Eiweiße benötigt der Körper trotzdem, ob die nun Tierischer Natur sind oder Pflanzlicher, ist rellativ egal. (Ich persönlich Esse unheimlich gerne und viel Ei z.B. ist auch tierisches Eiweiß u.A.).
Umgedreht kann man sich jedoch auch als "Fleischesser" wunderbar gesund ernähren, auf die Ballance kommt es eben an
Und damit bin ich aus dem Thema wieder raus.
Etwas zu viel Metadisskussion hier für meinen Geschmack. Auf einen Nenner wird man eh nie kommen.
Hey,
widerspricht das Video sich nicht in gewisser Weise selbst?
Am Anfang heißt es, dass der Begriff Erdling Sexismus, Rassismus und Spezismus ausschließt, 3 Sätze später wird allerdings vom Menschen-Erdling gesprochen.
Hab ich das richtig aufgefasst, oder wie ist das zu verstehen?
Also ich für meinen Teil habe mit 9 versucht auf Fleisch zu verzichten, hab es aber irgendwann nicht mehr geschafft, weil ich recht verfressen war und es einfach irgendwann nicht mehr hingekriegt habe.
Wie manche Tiere gehalten werden, und quasi gezwungen werden vor sich hin zu vegetieren ist unter aller Sau (Bitte fasst dies nicht falsch auf.), aber die meisten Leute wollen das einfach nicht einsehen, da der Mensch ja alles dominieren muss.
Der Mensch ist am weitesten entwickelt, bla bla bla.
Im Endeffekt zählt meistens nur, DASS das Essen auf den Tisch kommt, nicht WIE das Essen auf den Tisch kommt. Das ist eigentlich das größere Problem, denke ich.
Gruß,
Adrian-Marc