+ Antworten
Seite 2 von 2 ErsteErste 1 2
Ergebnis 11 bis 14 von 14
  1. #11
    Pilzsammler Avatar von MiKeUnPlayed
    Registriert seit
    29.07.2016
    Beiträge
    3
    Ich spiele ja Minecraft schon seit ein paar Jährchen und muss sagen ich habe bis jetzt relativ selten auf Minigame-Servern gespielt.
    Hin und wieder hab ich mal einen eigenen Server gestartet und dort im Livestream mit anderen zusammengespielt, aber dort halt auch nur Vanilla Minecraft und Survival/Bau Welten. Ich gehöre ja zu den Leuten die sich ihre Welten gerne selbst bauen und nicht in vorgebauten Welten spielen.

  2. #12
    Holzfäller Avatar von Rhaba
    Registriert seit
    15.11.2016
    Beiträge
    8
    Ich bin jetzt auch schon längere Zeit Teil der Minecraft-Community. Gegen Ende des Jahres 2010 - also in der Alphaphase - habe ich begonnen das Spiel zu spielen. Zwar war Minecraft in den ganzen Jahren kein Dauerbrenner, aber immer wieder habe ich über mal längere, mal kürzere Phasen Minecraft gespielt. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich keinem anderen Spiel in meinem Leben mehr Stunden - wahrscheinlich Tausende - gewidmet habe. Zu Beginn habe ich - wohl auch mangels Alternativen - überwiegend im klassischen Survivalmodus (Singeplayer) gespielt. Diese Spielvariante reizt mich heute immer noch, wenn auch ich aktuell meinen Fokus auf den Kreativmodus lege. Ich muss zugeben, dass ich zwar auch immer wieder mal auf Servern unterwegs war, aber es mich dann doch immer wieder in den Einzelspielermodus zurückgezogen hat.

    Es gibt wahrlich viele Varianten, wie man Minecraft nutzen kann. Vom klassischen Survival-Singleplayer, bis hin zu gigantischen Mini-Game-Servern gibt es eine breite Palette an Möglichkeiten, wie man Minecraft spielen kann. Und sicherlich zeigt der Trend, dass wohl tatsächlich sehr viele (junge) Spieler diese großen mit Plugins bestückten Server (oftmals auch von Youtubern) bevorzugen. Ist das also noch Minecraft? Diese Frage kann ich nur mit einem klaren "Ja" beantworten. Die Community hat in den ganzen letzten Jahren Minecraft durch Mods, Server, Webvideoproduzenten (...) viele neue Aspekte verliehen und wahrscheinlich auch die Entwicklung durch Mojang mit beeinflusst. Das einstige Grundkonzept des Spiels wurde aber durch diese ganzen Veränderungen im Prinzip auch nie angetastet. Wenn jemand auf einem Server mit 15 anderen Spielern zusammen eine Runde "Hunger Games" spielt, dann spielt dieser genauso das Spiel Minecraft, wie jemand, der sich im Singleplayer gerade einen Weg über einen Lavasee baut, um an Diamanten zu gelangen. Es muss doch gar nicht jeder das gleiche Spielerlebnis haben, um ein und das selbe Spiel zu spielen. Jeder kann doch Minecraft (und auch jedes andere Spiel) ganz auf seine persönliche Art und Weise spielen. Und selbst, wenn man das Empfinden hat, dass die Spielweise eines anderen Spielers nicht dem Spiel gerecht wird, dann kann es einem doch absolut egal sein, solange man selbst das Spiel so spielt, wie man es selbst für richtig hält. Und dem selbstkritischem Spieler wird auch auffallen, dass sich dieses eigene Empfinden auch im Laufe der Zeit verändert. Jemand, der 1000 Stunden mit Minecraft verbracht hat, wird wahrscheinlich die Handhabung und Spielweise etwas verändert haben, als jemand, der gerade neu damit begonnen hat. Spielen soll primär Spaß machen und Unterhaltung bringen. Was ein Spiel wirklich ausmacht, dass liegt wohl immer im Auge des Betrachters. Warum muss man sich über solche Themen überhaupt Gedanken machen? Jeder kann und soll Minecraft und auch andere Videospiele so genießen und erleben, wie er oder sie es für richtig hält. Man muss nicht verstehen, warum jemand eine andere Spielvariante bevorzugt, aber man sollte es akzeptieren und respektieren.

  3. #13
    Steinmetz Avatar von JamieBlack
    Registriert seit
    07.05.2014
    Beiträge
    15
    Ich verstehe die Ansichten des Threaderstellers auf eine gewisse Art und Weise. Doch man muss bedenken dass Minecraft sich in den letzten Jahren gewandelt hat. Neue Versionen sind auf den Markt gekommen, die Community ist gewachsen und durch diverse Vorreiter (zB Gronkh) ist Minecraft erst richitg populär geworden.

    Doch viele haben keine Lust auf das nie endene Bauen/abbauen das eh nie aufhört Dadurch und durch die immer größeren Möglichkeiten sind eben die Minispielserver entstanden. Ich hab keine Ahnung wie es dort zugeht, ich war noch nie auf einem Server (danke Bambusleitung) und glaube auch nicht das es das richtige für mich wäre. Das schöne ist man wird nicht dazu gezwungen auf einem Server zu spielen, wie es bei vielen anderen Spielen der Fall ist.

    Früher (ich spiele auch schon einige Jährchen) war Minecraft fast nur ein Survival Sandkasten. Doch etlose Updates später sind die Möglichkeiten fast unbegrenzt geworden und man kann solche Dinge wie die minispiele überhaupt erst erschaffen.

    Auch das ist Minecraft. Ob es nun um Minispiele, Survival oder dem Creativ (dem ich nebenbei nichts abgewinnen kann) geht.

    Die ganzen Mods die es gibt gehören inzwischen schon lange zu Minecraft dazu, genauso wie die Resourcepacks.

    Minecraft ist zu einer Basis von unendlichen Möglichkeiten geworden und wird stetig Erweitert, so dass immer neue Möglichkeiten dazu kommen.


    Was ich aber traurigerweise schon erlebt habe sind Jugendliche die zwar Minecraft besitzen, aber noch nicht mal wissen wie eine Spitzhacke gebaut wird. Solche die es letzendlich nur gekauft haben (odr von den Eltern haben kaufen lassen) um mit ihrem Lieblingsyoutuber (meist einer von der Sorte die so sehr hin und her rennen das mir schlecht dabei wird) auf einem Server zu sein. Da setzt bei nur noch permanentes Kopfschütteln ein....

    Nebenbei kann mir einer mal erklären wieso die "Minecraft Pros" in ihren Viedeos zu 90% wie ein aufegeschrecktes Hühnchen hin und her springen? Ich laufe eher ruhig durch meine Welt und bastel in einer Gähngeschwindigkeit an meinen Sachen XD Wenn man sich dann auf Youtube ein wenig inspirieren lassen will Falle ich fast immer von Stuhl weil die so nen Hype machen und nicht still stehen.... Da könnte ich auch sagen das ist für mich kein Minecraft mehr sondernd nur Jump-n-run was die da machen

  4. #14
    Diamantensucher
    Registriert seit
    01.12.2011
    Beiträge
    983
    Ich verstehe das Problem nicht, denn jeder macht das, wozu er Lust und Laune hat. Mich hat PvP in Minecraft noch nie gereizt, aber wenn andere Spaß daran haben, dann sollten wir uns darüber freuen, dass es entsprechende Server gibt, auf denen diese Spieler ihren Spaß ausleben können (anstatt das bei uns zu tun).

    Für mich ist an Minecraft inbesondere das Bauen und das "Erleben" interessant. Dass man seiner Kreaivität freien Lauf lassen kann, um völlig unterschiedliche Dinge zu bauen. Trotzdem wäre mir das auf Dauer nicht genug, denn dann könnte ich früher oder später im Creative Mode spielen (auch das tun ja genug Spieler). Ich jedoch habe mehr Lust dazu, mir etwas aufzubauen und zwar in Minecraft, wo ich grundsätzlich alles selbst gestalten kann.

    Deshalb haben wir damals unseren Server eröffnet. Natürlich kann in einem Multiplayer-Spiel nicht jeder machen, was er will, aber die Grundbausteine von Mineraft sind enthalten: Selbstbeschaffung der Rohstoffe, Monster, Bauen. Durch den Multiplayer kommen viele interessante Spielelemente hinzu: Politische Ziele (Herrschaft, Diplomatie), Handel, Freundschaften. Ich jedenfalls würde selbst nicht mehr im Singleplayer spielen wollen, da ich generell nicht der Typ bin, der gerne gegen/mit computergesteuerten Figuren spielt, sondern der mit echten Menschen zu tun haben möchte.

    Die Communtiy macht aus Minecraft also erstmal gar nichts, außer dass Teile der Community Minecraft nutzen, um bestimmte Spielelemente hervorzugeben. Diese Vielfalt schadet aber niemanden, sondern sie bereichert alle Bereiche. Auch wir als Survival-/Freebuild-Server können uns Konzept und Ideen von anderen Servern abschauen. Viele unserer Spieler sind gelegentlich auf Minigame-/PvP-Servern aktiv, wenn sie keine Lust auf "klassisches Minecraft" haben.

    Ich verstehe zwar, worauf du hinaus willst, aber für mich sind solche Fragen und die daraus resultierenden Diskussionen total sinnbefreit. Die Welt entwickelt sich in jeder Hinsicht weiter, ob wir das wollen oder nicht. Die Frage zu stellen, "ob etwas noch so ist, wie es mal war" ist nicht nur rückständig, sondern auch völlig irrelevant. Zu welcher Erkenntnis soll eine solche Ergründung führen? Das ist nicht böse gemeint, sondern ein Kommentar auf Metaebene.
    Geändert von Baba43 (10.01.2017 um 12:40 Uhr)

+ Antworten