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  1. #11
    Creeper-Jäger
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    Also spätestens seit dem 15.6.2013 weiß jeder leser "Quelle: Unbekannt. Dieser Text ist in den weiten des Internets verbreitet " Und im Internet bei solchen Texten die Ur-Quelle zu finden kann sich als sehr schwer rausstellen.

    Was ich mich ja frage womit das angefangen hat das effektiv jeder hinz und Kunz nen eignen Server Mieten kann, Ich errinerre mich noch daran das ich lange Listen mit Webspace Hostern abgeklappert habe als ich für die Schule mal ein Projekt ins Internet setzen wollte.. heutzutage liest man überraschend schnell: Miet dir einen Server da und da...

  2. #12
    Also über manche Leute könnte ich mich ja schon ein bissel aufregen. Ich würde ja mal gerne wissen wer solche ironischen Texte verfassen tut. Bestimmt auch so ein "Möchtegern" Linuxadministrator. Selbst wer Netzwerktechniken in einem Studium absolviert hat, wird kaum gelernt haben, wie man einen Root Server in der Praxis administriert. Wenn ich alle weltweiten Linuxadministratoren zusammenholen würde und sie nach Schlagwörter wie:

    * Security Announce Mailinglisten
    * Daemonen abschalten
    * Abschalten von inetd oder Diensten
    * Lilo/Grub Passwörter vergeben
    * Rootprompts von Initramsfs entfernen
    * Lesen für /usr
    * Rootprompts aus dem Kernel entfernen
    * iptables
    * /tmp noexec setzen
    * Benutzerauthentifizierung mit PAMs
    * tcpwrappers
    * Schutz vor Pufferüberläufen
    * Schutz durch libsafe
    * Quotas
    * überprüfen und setzen von setuids
    * Weak End Hosts
    * Schutz vor ARP Angriffen
    * svgalib
    * chroot
    * Absichern von Squid
    * IDS
    * Bind, Apache etc.
    * u.v.m.

    abfragen würde, die meisten nur dicke Fragezeichen über dem Kopf hätten. Lasst die Leute doch einfach probieren. Wer sich nen Rootserver mietet ist niemals sicher, da der Server schon ungesichert am Internet hängt, bevor man sich überhaupt das erstemal eingeloggt hat. Richtig gut abgesicherte Server werden offline eingerichtet und mit internen Updateservern mit Paketen versorgt. Das ist wohl auf einem Root nicht möglich.

    Man ist niemals 100% sicher, egal wie gut man sich auskennt und wenn jemand am ersten Tag gehackt wird, dann hat er auch erstmal Pech gehabt. Manchmal zweifel ich auch, ob diese ganzen Geschichten immer stimmen oder ob sich da einer extrem aufspielen will, um cool zu sein, um den Profis zu zeigen, "Hey, ich bin einer von euch!" Ich gehöre auch zu den Linuxgurus , die auf die herabschauen, die vielleicht wirklich überrascht sind, das da nur eine Konsole zu bedienen ist. Selbst ihre Linuxadministration auch beschränkt ist, einen user anzulegen, ein Verzeichnis "Minecraft" anzulegen und es mit dem angelegten User zu starten so wie es im Internet Millionen von Blogs gibt, die genau das erklären.

    @TE: Wenn du diesen Text nur kopiert hast und damit auch cool sein willst um auf andere herabsehen zu können, dann mach doch nen Komplettvideo, wie man nen Server richtig aufsetzt, absichert und konfiguriert an Hand von Minecraft. Mach so eine tippfertige Anleitung oder ein Video , schreib die exakte Debian/Ubuntu Version oder was auch immer du nutzt und lass die ganzen "Linuxnoobs" daran teilhaben. Dann haste vielleicht nen Anfang getan, was gutes zu tun als nur irgendwelches Zeugs zu kopieren, deren Richtigkeit ich stark anzweifel bzw. es nicht die Regel ist, das man sich in nen Rootserver einloggt, Minecraft Server startet und dann gleich gehackt wird.

    Apache und SQL ist auch bei seriösen Hostern nicht unbedingt vorinstalliert. Ich habe ein vServer bei Strato und nen Root bei Hetzner und bei beiden gabs nen ziemlich gut konfiguriertes Basissystem, dass von sich aus für nen Rootserver schon gut und recht sicher konfiguriert war, so dass man nicht nach paar Tagen schon gehackt wird.

    Mein Tip: Einfach machen lassen. Den Kiddies versuchen zu helfen und wenns halt nicht geht, dann einfach nicht noch demotiverien mit immer den selben demotvierenden Statements a la "Meld den Root ab!" "Lern erstmal mit Linux umzugehen!" etc. pp

    Niemand hier wird die Leute davon abbringen, weder du, noch ich, noch Gott persönlich. Kommt ne Rechnung über 75 Euro wie in deinem Post geschrieben. Tja... dann weitermachen. Lesen, Lernen und Machen. Wenn ein 13 jähriger wie hier oft beschrieben wird, mit einem Root anfängt und sich dafür in dem Alter schon interessiert, wird er, wenn er dabei bleibt, weil du/wir ihn motivieren mit hilfreicher Hilfe, es danndurchaus möglich ist, dass er uns allen hier im Forum in ein paar Jahren haushoch überlegen sein wird oder hast du dich mit 13 auch schon mit Rootservern auseinandergesetzt??
    Geändert von bigbootykilla (14.03.2014 um 09:09 Uhr)

  3. Mag ich Spamversender, Nakroma, Natac, ReaZaaa mag diesen Beitrag
  4. #13
    Wohlfühltemperatur: 43 Stalingrad Avatar von Steakbroetchen
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    Zitat Zitat von bigbootykilla Beitrag anzeigen
    Also über manche Leute könnte ich mich ja schon ein bissel aufregen.
    Ich mich auch.

    Lasst die Leute doch einfach probieren. Wer sich nen Rootserver mietet ist niemals sicher, da der Server schon ungesichert am Internet hängt, bevor man sich überhaupt das erstemal eingeloggt hat.
    Und genau das ist das Problem!
    Mit Linux umzugehen lernt man im lokalen Netzwerk und nicht an einem System was mit einer dicken Leitung ans Internet angebunden ist und ordentlich Leistung hat.

    Den Kiddies versuchen zu helfen und wenns halt nicht geht, dann einfach nicht noch demotiverien mit immer den selben demotvierenden Statements a la "Meld den Root ab!" "Lern erstmal mit Linux umzugehen!" etc. pp
    Ich habe ja auch nichts dagegen, wenn man sich nicht perfekt mit Linux auskennt als Einsteiger, aber man sollte erstens die grundlegenden Kenntnisse bereits an einem Linux-PC/Server im lokalen Netzwerk gelernt haben und zweitens auch den Willen haben, etwas selbstständig zu lernen, denn so ziemlich alles lässt sich ohne Probleme im Internet nachlesen.
    Wenn selbst solche einfachen Kenntnisse wie das Anlegen eines neuen Benutzers, das findet man innerhalb von ein paar Sekunden auf Deutsch, fehlen, wie soll denn da überhaupt etwas ordnungsgemäß, geschweige denn halbwegs sicher funktionieren!?

    Es geht ja nicht darum das ganze Jahrelang studiert zu haben, das haben die wenigsten, aber wenn es bei schon bei Kleinigkeiten hakt, kann man sich doch echt nur noch an den Kopf fassen.

  5. Mag ich Taminoful, Anonymer mag diesen Beitrag
  6. #14
    Diamantensucher Avatar von Natac
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    Zitat Zitat von bigbootykilla Beitrag anzeigen
    Also über manche Leute könnte ich mich ja schon ein bissel aufregen. Ich würde ja mal gerne wissen wer solche ironischen Texte verfassen tut. [...]
    Finde solchen ironischen Texte auch nicht hilfreich. Danke für deinen Post!


  7. Mag ich Nakroma mag diesen Beitrag
  8. #15
    Team BroFist Avatar von thewestwind
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    man sollte sich einfach bewusst sein, dass man als vertragspartner für alles verantwortlich ist, was mit der kiste passiert... wenn sie gehackt wird und die kiste dann fröhlich spams verschickt... wirds hässlich
    | Junge mit Medschenn-Skin = Gay

  9. Mag ich Taminoful mag diesen Beitrag
  10. #16
    Team Hund Avatar von Reaver
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    Zitat Zitat von bigbootykilla Beitrag anzeigen
    @TE: Wenn du diesen Text nur kopiert hast und damit auch cool sein willst um auf andere herabsehen zu können, dann mach doch nen Komplettvideo, wie man nen Server richtig aufsetzt, absichert und konfiguriert an Hand von Minecraft. Mach so eine tippfertige Anleitung oder ein Video , schreib die exakte Debian/Ubuntu Version oder was auch immer du nutzt und lass die ganzen "Linuxnoobs" daran teilhaben. Dann haste vielleicht nen Anfang getan, was gutes zu tun als nur irgendwelches Zeugs zu kopieren, deren Richtigkeit ich stark anzweifel bzw. es nicht die Regel ist, das man sich in nen Rootserver einloggt, Minecraft Server startet und dann gleich gehackt wird.
    Schon ziemlich dreist mit solchen Aussagen, wa? Aber Hauptsache direkt darüber das gleiche mit einigen Fachbegriffe reingeschrieben/kopiert die überhaupt nichts mit der Sicherheit von Linux generell zu tun haben. Was haben Proxy, Cache, IDS und solche Spielchen wie Quotas mit der Sicherheit von einem Linuxhost mit einem Spielserver zu tun? Solche Dinge wie tcpwrappers sind zwar nett für größere Hosts die viele Dienste nach Außen bringen, aber was will man damit wenn man nur eine Hand voll Ports offen hat?

    Und Allgemein, was bringt es wenn hier Anleitungen stehen wie man Linux konfiguriert wenn man danach alleingestellt ist wenns um die Pflege des Systemes geht? Ich glaube hier haben manche eine ganz falsche Sichtweise darüber wie man einen Server im Netz administriert, das ist nicht mal schnell aufsetzen und Dienste starten, gerade Linux braucht fast Täglich seine Wartung für Updates und je nach Dringlichkeit muss man sich auch mal durch die Logs suchen ob alles so läuft wie es sollte.

    Für die Konfiguration reicht es aus den Zugang zu sperren, SSH Keys erstellen und brav Updates zu installieren. Die Möglichkeiten auf ein System ohne den Key zu kommen sind gleich 0, einzige Probleme die auftreten können wären DOS Angriffe, und so etwas abzuwehren steht bei Spielserver außer Frage ...


  11. Mag ich Anonymer, Taminoful mag diesen Beitrag
  12. #17
    Team BroFist Avatar von NOBODY19
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    Aber selbst sehr erfahrenen Linux usern kann mal was passieren,
    Von den partner meines Multigaming trupp wurde ein Vserver
    Erst geknackt und dan eine spam schleuder daraus gebastelt,
    Aufgefallen ist uns das erst wie wir den Traffic durchgeschaut hatten,
    Und er arbeitet seit 16 Jahren mit linux.Heut zu tage ist nichts mehr sicher...

    Leider ging mir das Geld bei der Signatur aus..


  13. #18
    Creeper-Jäger
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    Auch wenn das stark nach back seat modding riecht ich hoffe man macht diesen Thread bald zu!

    Dem Thread ersteller ging es mit sicherheit in erster Linie darum zu zeigen wie viel Aufwand u. welche Überlegungen nötig sind um einen Server zu hosten. Somit unerfahrene Nutzer zu informieren und zu warnen.

    Und selbst @bigbootykilla verfolgt sicherlich kein anderes Ziel

  14. #19
    Team Hund Avatar von minestar77
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    Philosophischer Gedankenansatz: Diskussion als Bestandteil der Demokratie

    Hmmm? Seit wann ist es verboten, darüber zu diskutieren, ob die hier aufgestellte Aussage, für Anfänger mache es keinen Sinn sich gleich einen Rootserver zu mieten, recht hat oder nicht? Das ist zumindest mein Verständnis einer Diskussion.


    Folgendes habe ich mir soeben überlegt:
    Demokratie beinhaltet auch, eine fremde Meinung zu respektieren.
    1. Dies tut man, wenn man diese Meinung öffentlich sichtbar stehen lässt (und nicht löscht oder so) und die Möglichkeit bietet, darüber zu diskutieren. Respektieren heißt nicht, die Meinung so stehen zu lassen wenn man uneinig darüber ist. Kritisieren ist zulässig.
    2. Dies tut man nicht, indem man sobald eine kritische Meinung auftritt, die Diskussion verbietet oder diese Meinung gar löscht ohne auf sie vorher einzugehen. Denn das würde bedeuten, eine Meinung als die richtige darzustellen und andere zu unterdrücken.

    Punkt 1 ist Merkmal demokratischer und rechtsstaatlicher Staaten (meist im Westen), wo das Recht auf freie Meinung und freie Meinungsäußerung besteht. Punkt 2 ist Merkmal diktatorischer und streng hierarchischer Staaten, wo eine vorgegebene Meinung besteht und andere Meinungen bekämpft werden.

    So etwas gehört zu unserem System der Demokratie, auch wenn es manchmal leider etwas unbequem wird. Aber solange die freie Diskussion und Meinungsäußerung gewährleistet ist, besteht auch ein gewisser Schutz.

    Sicher hat er vielleicht nicht ganz Recht mit seiner Meinung. Aber in einer Demokratie hat jeder dieselben Chancen und jede Meinung muss respektiert werden. Deshalb sind heiße Diskussionen auch Merkmal der Demokratie, aber das ist eben so.


    PS: Wichtig ist aber: Dazu gehören keine persönlichen Bemerkungen bzw. Beleidigungen. Wird ein Beitrag aufgrund eines solchen Merkmals gesperrt oder gelöscht, bezieht sich dieses Urteil nicht auf den Inhalt der Meinung. Demnach ist der Autor selbst verantwortlich, wenn seine Meinung wegen solchen Passagen nicht zum Ausdruck kommt.

    Ebenso gelten gewisse vorherrschende Regeln, die eingehalten werden müssen. Die Regeln sollten jedoch nicht demokratischen Grundsätzen widersprechen.

    PPS: Und ich möchte als Ausgleich sagen, dass das soweit ich das gesehen habe, hier auch so umgesetzt wird. Also keine Sorge, das war nur eine Grundsatzüberlegung und keine Kritik an das Forum
    Geändert von minestar77 (25.04.2014 um 19:48 Uhr)

  15. Mag ich Anonymer, Steakbroetchen mag diesen Beitrag
  16. #20
    Gum-Gum-Hä? Avatar von Syloh
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    Grundsätzlich braucht man einen Rootserver doch wirklich erst, wenn es die Slots nicht mehr hergeben oder man sehr spezielle wünsche hat bzw. vom Hoster her eingeschränkt ist. Bei mir war damals beides der Grund, weswegen ich mir einen Rootserver geholt habe. Ich habe genau so wie die meisten bei 0 angefangen und wusste nichtmal wie ich auf das Ding drauf komme. Aber mit dem Motto "learning by doing" hat alles wunderbar geklappt und hatte ich doch mal eine Frage, hatte ich die Möglichkeit in ungefähr 20Millionen Foren nachzufragen.

    Ich persönlich bin vom Beruf her IT-Systemelektroniker und muss sagen, dass es dann doch nicht allzu schwer ist, sich solche Sachen anzueignen. Mal ganz abgesehen davon, dass es Ratsam ist: Ich kenne nicht einen, der sich vorher mit Linux befasst hat. Meistens sind es in der Praxis dann sowieso ganz kuriose Probleme, weswegen man erstmal blöd da steht. Das meiste ist eh googlen, verstehen(und genau da machen viele den Fehler), umsetzen/probieren.

    Dennoch finde ich es genau so wie alle anderen nervig, wenn sich Leute einen Rootserver für 10 Mitspieler und Essentials mieten und anschließend wegen jeder Kleinigkeit gefragt wird. Aber da ist dann eher das Problem, dass diese Leute keine Lust haben sich zu informieren. Und mal ehrlich: Wer braucht denn schon einen Rootserver solange er kein außergewöhnlicher Programmierer ist, oder er 150 Leute auf dem Server hat. Nun gut.. man will natürlich auch einen eigenen Teamspeak3 - Server und ein Forum soll ja auch vorhanden sein.. Aber ich sehe eher das Problem (und das ist einfach ein grundsätzliches Problem, was man in der Minecraftbranche leider VIEL zu häufig findet) darin, dass alle Welt immer das will und hier will und jenes auch. Ob das ganze benötigt wird, ist erstmal keine Frage.. Vielen geht es auch nur um die persönliche Befriedigung könnte man meinen. Dennoch: Sobald ein Problem auftritt denkt man (und das ist nunmal einfach schlicht und weg falsch), dass einen in jedem Forum wegen der kleinsten Kleinigkeit mit offenen Armen geholfen wird.

    Die Leute wissen aber nicht, dass ein kompletter Managed - Server in der Regel irgendwas um die 100€ / Monat extra kostet und die Leute auch nicht unbegrenzt Zeit haben. Und jetzt mal ehrlich.. Wer zu bl*d ist, sich über die kosten zu informieren (da das ja auch noch im Thread angesprochen wurde), der ist einfach selber Schuld und sollte daraus wenigstens was gelernt haben.


    Fazit ist also:

    Leute die den Rootserver benötigen (sei es wegen eigener Plugins, zu vieler Spieler, TS3, Forum / etc...) und kein Problem mit dem "vetraglich geregelten" Preis haben, sollten sich also einen Rootserver mieten auch wenn sie 0 Vorkenntnisse haben. Denn ich kann bestätigen (und ich bin da mit Sicherheit nicht der einzige), dass man sofern man nur etwas Lernbereit ist, sich relativ schnell reinfinden kann und ruckzuck schon die ersten Sachen anwenden kann und verstanden hat.


    lg, Syloh


  17. Mag ich Spamversender, MeisterSkywalker, Panjab mag diesen Beitrag
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