Iskendria ist eine Stadt der Menschen, welche öfters Schauplatz für die Protagonisten der Reihe "
Die Elfen" wird. Es handelt sich dabei um eine Hafenstadt am Rande einer riesigen Wüste. Zugleich gehört zu dieser Handelsmetropole eine beachtliche Flotte und sie besitzen die Seeherrschaft bis weit in die östlichen Meere. Durch die ideale Lage an der größten Straße durch die Wüste und den riesigen Hafen verirren sich viele Völker nach Iskendria und es gibt also eine große Vielfalt an Kulturen.
Allerdings wird die Stadt durch die Priesterschaft des Gottes Balbar geführt und wer es wagt gegen den Stadtgott auch nur im entferntesten zu Zweifeln endet in einem Käfig auf dem Pferdemarkt:
Nuramon deutete auf einen Pfahl, der hoch über den Ständen aufragte. Eine junge Frau war darauf aufgespießt worden. Man hatte ihr die Kleider vom Leib gerissen. Ihr ganzer Körper war mit blutigen Striemen bedeckt. Sie wimmerte leise. Noch während Farodin hinaufblickte, erzitterte sie, und er sah, wie das Gewicht ihres eigenen Körpers ihr die Spitze des Pfahls ein wenig tiefer ins Fleisch trieb.
Dem Gott Balbar wird jeden Tag eine Jungfrau geopfert indem sie bei lebendigen Leib verbrannt wird. Als Gegenleistung beschütz Balbar die Stadt wie kein zweiter Gott - so mussten bereits unzählige Eroberer einsehen, dass das Feuer des Balbar selbst Wasser zum brennen bringt und die Stadt als uneinnehmbar gilt.
Das zweite Gesicht, welche nur den Albenkindern (Elfen, Zwerge und ähnliche mystische Wesen) bekannt ist, liegt tief verborgen unter der Stadt und für die Menschen unerreichbar: Das gesammelte Wissen der ganzen Welt vereint in einer riesigen Bibliothek und bewacht von Gargoylen und den Bibliothekaren. Es gibt allerdings noch eine zweite viel kleinere Bibliothek, aber für die Menschen gilt sie als die größte: Die offizielle Bibliothek von Iskendria direkt am Hafen der Stadt.