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  1. #11
    Obsidianforscher
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    Zitat Zitat von FreestyleCrafter Beitrag anzeigen
    Hab ne Idee: Atommüll auf den Mond bringen
    Dann überleg mal wie oft du da ne Rakete richtung Mond schießen musst, die Kosten dazu und die Risiken, dass es nicht klappt

  2. Mag ich SimsVilla mag diesen Beitrag
  3. #12
    Zitat Zitat von Rabastan Beitrag anzeigen
    Zu Deutschland: Ich hoffe, dass die Kraftwerke, die Österreich bei einem Unfall durchaus großen Schaden (und damit meine ich jetzt nicht, dass man eben nen Monat lang möglichst selten aus dem Haus gehen und Jod-Tabletten schlucken soll) zufügen können, möglichst bald entfernt werden. Ich finde, es ist eine Sache, wenn eine Regierung die Verantwortung tragen will, bei einem eventuellen Unfall den eigenen Leuten zu schaden, aber wenn andere Länder, die selber mit so etwas nichts am Hut haben wollen, in Mitleidenschaft gezogen werden könnten, auch davon betroffen sein könnten, geht das zu weit. Zumindest gegen Betreiber in der Schweiz werden übrigens auch Seitens der Länder Österreichs klagen eingereicht.
    Als Österreicher würde ich mir eher sorgen in Richtung Osten machen, denn der Deutsche Sicherheitsstandard ist ein ganz anderer als in den meisten Ostblockländer.


  4. #13
    Ribästian Avatar von Rabastan
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    Rabastan
    Zitat Zitat von Richbies Beitrag anzeigen
    Als Österreicher würde ich mir eher sorgen in Richtung Osten machen, denn der Deutsche Sicherheitsstandard ist ein ganz anderer als in den meisten Ostblockländer.
    Die Aussage gilt natürlich für die anderen Länder auch. Das sind nur aber nur wenige Reaktoren, Deutschland und die Schweiz (diese wohl gezwungenermaßen, in der Schweiz ist es schlecht möglich, etwas nicht in Grenznähe zu bauen) haben da viel mehr gebaut.
    Auch sind alle Nachbarländer Österreichs (bis auf die Schweiz) EU-Länder, die da garantiert die gleichen Standards vorweisen müssen, wie Deutschland.

    Und zum Thema Sicherheitsstandard: Japan ist auch ein hoch entwickeltes Land, das eigentlich genug Sicherheitsstandardehaben dürfte, was trotzdem passieren kann, sah man ja letztes Jahr.



  5. #14
    Die Naturkatastrophen kann man natürlich nicht so verhindern wie man gerne möchte, man weis nie wie im welchen Ausmaß die Katastrophe auftritt.
    Auch wenn die anderen Ländern in der EU sind, denke ich schon das unsere Wartung der Reaktoren ein anderer ist als bei denen (natürlich müssen die anderen Länder den Mindeststandard der EU erreichen)

    Ich bin froh wenn man von dieser Energiequelle weg geht, doch die Atomare Gefahr wird nicht wirklich geringer aber das ist wiederum ein anderes Thema


  6. #15
    Für ein Minecraft.de-Seniorenheim! Avatar von kohle_craft
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    Zitat Zitat von Filp Beitrag anzeigen
    Atomkraftwerke rentieren sich nicht finanziell, wenn sie nicht massiv subventioniert werden und das vom Bau über die Forschung bis hin zur Entsorgung und Lagerung des Mülls. Ohne diese Subventionen würde niemals irgendwie ein Konzern auf die Idee kommen ein Atomkraftwerk zu bauen.
    Zitat Zitat von chunkie Beitrag anzeigen
    Atomstrom ist ja nicht mal wirklich so günstig, wie er immer angepriesen wird. Der Strom aus AKWs ist nur deshalb so günstig für den Verbraucher, weil er massiv subventioniert ist und einigen Steuerminderungen unterliegt.
    Die Behauptung, Kernenergie werde massiv subventioniert, ist leider weit verbreitet und falsch. Richtig ist, dass keinen andere Energieform in der Forschung und Entwicklung derart stark gefördert wurde, auch wenn schnelle Brüter und Hochtemperraturreaktoren nie gebaut wurden.

    Dies haben verschiedene Bundesregierungen, zuletzt die Regierung Schröder/Fischer, unmissverständlich erklärt.

    Siehe hierzu Ziffer 27 aus der Quelle:

    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/14/080/1408084.pdf

    Dort heißt es:

    Wie viele Kilowattstunden (kWh) elektrischen Stroms sind bisher in Deutschland in Leichtwasserreaktoren erzeugt und in öffentliche Netze eingespeist worden, und wie hoch waren die durchschnittlichen direkten und indirekten Subventionen je kWh aus öffentlichen Haushalten?


    Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Siegmar Mosdorf
    vom 15. Januar 2002

    In Deutschland sind bisher in Leichtwasserreaktoren ca. 3225 Mrd. kWh erzeugt und in öffentliche Netze eingespeist worden. Subventionen für die kommerzielle Stromerzeugung aus Kernenergie gab es nicht. Allerdings wurde die Forschung auf dem Gebiet der Kernenergie durch öffentliche Mittel unterstützt.

    Das ATW liefert mit ihrer Fachzeitschrift eine recht präzise Zusammenfassung zum Thema Subventionen und anderen Kostenfaktoren (drei Seiten, also recht bequem durchzulesen):

    http://www.kernenergie.de/kernenergi..._1956-2010.pdf

    Auch die Behauptung, der Rückbau der Atomkraftwerke werde ausschließlich vom Steuerzahler finanziert, ist falsch. So heißt es:

    Auch ohne gesetzliche Verpflichtung bilden Betreiber von Industrieanlagen in der Regel rechtzeitig Rückstellungen für Stilllegung und Entsorgung, sodass auch gegenüber diesen keine Begünstigung ableitbar ist.
    Ebenso falsch ist die Aussage in Politik und Medien, der Rückbau der Kernkraftwerke und ihre Entsorgung würden aus Steuermitteln bezahlt. Richtig ist, dass diese Kosten heute bereits im Strompreis enthalten sind. Der notwendige Aufwand für die Stilllegung der Kernkraftwerke wird in den Bilanzen zurückgestellt. Er wird angespart über 25 Jahre; die Mittel stehen also
    bereits jetzt nahezu vollständig zur Verfügung.
    Im Vergleich dazu: Eneuerbare Energien werden hingegen massiv subventioniert:

    Andere Energieträger, wie beispielsweise regenerative Energien, erhielten und erhalten weiterhin Unterstützungsmittel, allerdings nach einem anderen Förderkonzept. Sie werden überwiegend unmittelbar vom Stromkunden aufgrund gesetzlicher Vorgaben unterstützt, ohne dass das Ziel wirtschaftlicher Stromerzeugung entscheidend näher rückt. Dies gilt insbesondere für Fotovoltaik. Die Forschungsförderung und Subventionierung der regenerativen Energien
    über Forschungsmittel, das StromeinspeiseGesetz und das Erneuerbare-Energien-Gesetz [7] beträgt bis zum Jahr 2010 nominal rund 43 Mrd. €.

    Da die EEG-Einspeisevergütung nach dem Jahr der Inbetriebnahme festgelegt wird und danach 20 Jahre lang in unveränderter Höhe zu zahlen ist, entstehen für die Endverbraucher hohe Forderungen für die kommenden Jahre, die allein im Bereich der Fotovoltaik für alle bis Ende 2010 installierten Anlagen und mit Berücksichtigung des Marktwertes des von ihnen eingespeisten
    Stroms zu einer Subvention von mehr als 80 Mrd. € in heutigem Geldwert führen [8,9].Die Förderung steigt weiter kontinuierlich an, weil sie unmittelbar mit der steigenden Stromerzeugung aus regenerativen Energieträgern verknüpft ist.
    Hinzu kommen – hier nicht weiter betrachtete – indirekte Kosten für den Netzanschluss großer Windenergie-Parks, für den allgemeinen Netzausbau, für die durch die Transportwege steigenden Leitungsverluste, für den zusätzlichen Bedarf an Back-up- und
    Regelleistung, für die nicht-kosteneffiziente Auslastung des bestehenden konventionellen Kraftwerkparks und die mit der Wälzung
    der EEG-Einspeisung verbundenen Transaktionen [10, 11]. Diese werden bis zum Jahr 2010 auf rund 2 Mrd. € geschätzt.
    Geändert von kohle_craft (02.01.2013 um 11:51 Uhr)


  7. #16
    Obsidianforscher
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    Zitat Zitat von kohle_craft Beitrag anzeigen
    Die Behauptung, Kernenergie werde massiv subventioniert, ist leider weit verbreitet und falsch. Richtig ist, dass keinen andere Energieform in der Forschung und Entwicklung derart stark gefördert wurde, auch wenn schnelle Brüter und Hochtemperraturreaktoren nie gebaut wurden.
    Also zählt die Forschung nicht mit als Subventionierung?
    http://www.erneuerbare-energien.de/u...-abschlussber/

    Und die Kosten für Transport, Entsorgung, Lagerung oder auch Endlagersuche tragen die Konzerne auch selbst und stellen keine Subventionierung dar (Asse, Gorleben)? Vergünstigungen bei der Haftung (Wer versichert sowas? Letztendlich übernimmt der Staat das...)?
    http://www.gruene-bundestag.de/filea...s_supergau.pdf

    Studien gehen von 2 (DIW) bis 4,3 Ct/kWh (Greenpeacestudie) direkter und indirekter Subventionierung aus.
    http://www.greenpeace.de/fileadmin/g...te_2010_01.pdf

  8. #17
    Diamantensucher
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    Ich selbst kenne mich da leider nicht wirklich aus, aber mit meinem sehr geringen Wissensstand befürworte ich die Fusionsenergie:
    - keine Abfälle
    - doppelt bis dreifache Effizienz eines Atomkraftwerkes
    - umweltschonender
    Atomenergie hingegen:
    - umweltverschmutzend
    - radioaktive Abfälle

    Dann noch:
    Zitat Zitat von Rabastan
    Zu Deutschland: Ich hoffe, dass die Kraftwerke, die Österreich bei einem Unfall durchaus großen Schaden (und damit meine ich jetzt nicht, dass man eben nen Monat lang möglichst selten aus dem Haus gehen und Jod-Tabletten schlucken soll) zufügen können, möglichst bald entfernt werden. Ich finde, es ist eine Sache, wenn eine Regierung die Verantwortung tragen will, bei einem eventuellen Unfall den eigenen Leuten zu schaden, aber wenn andere Länder, die selber mit so etwas nichts am Hut haben wollen, in Mitleidenschaft gezogen werden könnten, auch davon betroffen sein könnten, geht das zu weit. Zumindest gegen Betreiber in der Schweiz werden übrigens auch Seitens der Länder Österreichs klagen eingereicht.
    Und was ist mit den Kraftwerken, die an Polen, Tschechien, die Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien, die Niederlande und Dänemark angrenzen? Sind dir die egal, nur weil du nicht in einem dieser Länder wohnst, und es dich "nichts angeht"?
    Zitat Zitat von FreestyleCrafter
    Hab ne Idee: Atommüll auf den Mond bringen
    Der arme Mond! Das währe ausserdem technisch schwer umsetzbar...

  9. #18
    Für ein Minecraft.de-Seniorenheim! Avatar von kohle_craft
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    Zitat Zitat von Filp Beitrag anzeigen
    Also zählt die Forschung nicht mit als Subventionierung?
    http://www.erneuerbare-energien.de/u...-abschlussber/

    Und die Kosten für Transport, Entsorgung, Lagerung oder auch Endlagersuche tragen die Konzerne auch selbst und stellen keine Subventionierung dar (Asse, Gorleben)? Vergünstigungen bei der Haftung (Wer versichert sowas? Letztendlich übernimmt der Staat das...)?
    http://www.gruene-bundestag.de/filea...s_supergau.pdf

    Studien gehen von 2 (DIW) bis 4,3 Ct/kWh (Greenpeacestudie) direkter und indirekter Subventionierung aus.
    http://www.greenpeace.de/fileadmin/g...te_2010_01.pdf
    Ich zitieren gerne noch einmal aus dem ATW:

    Die spezifische Förderung der regenerativen Energien betrug Ende 2010 nominal
    rund 7,9 €Ct/kWh und real (preisbereinigt)
    8,6 €Ct/kWh.
    Forschung ist keine Subventionierung. Ich finde es immer wieder beklagenswert, wenn von einer angeblichen Subventionierung der Kernenergie gesprochen wird, ohne sich auf Beweise zu stützen. Das Märchen von einer Subventionierung der Kernenergie ist eine Lüge der Grünen und der Erneuerbaren-Energie-Lobbyisten.

    Zum Thema Endlagerung und Unfallrisiko heißt es:

    Die notwendigen Kosten der Endlagerung, darunter aktuell die Umrüstung des Endlagers Konrad und die
    Erkundung des Salzstocks Gorleben auf seine Eignung als Endlager, werden im laufenden Jahr vom Bund vorfinanziert und unmittelbar danach den Abfallverursachern aus Industrie und öffentlicher Hand in Rechnung gestellt.

    Einzelheiten dazu regelt die Endlagervorausleistungs-Verordnung.

    [Siehe dazu: http://www.gesetze-im-internet.de/bu...vlv/gesamt.pdf ]

    Die späteren Kosten des Betriebs und der Stilllegung der Endlager sind und werden weiter bedarfsgerecht zurückgestellt. Auch die auf 2,5 Mrd. € begrenzte Deckungsvorsorge für Schäden aus der Kernenergie-Nutzung kann nicht als Subvention gelten. Die Haftungssumme bis 250 Mio. € wird zunächst über den Versicherungsmarkt gedeckt und darüber hinaus bis 2,5 Mrd. € über den, auch im Ausland üblichen Nuklearversicherungspool der betroffenen
    Unternehmen auf Gegenseitigkeit. Außerdem haften die jeweiligen Unternehmen aber mit ihrem ganzen Vermögen für Schä-
    den, die diese Grenze überschreiten.
    Geändert von kohle_craft (02.01.2013 um 12:54 Uhr)


  10. #19
    Obsidianforscher
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    Zitat Zitat von kohle_craft Beitrag anzeigen
    Ich zitieren gerne noch einmal aus dem ATW:
    Du meinst also ein Blatt der Atomlobby ist seriöser?

  11. #20
    Für ein Minecraft.de-Seniorenheim! Avatar von kohle_craft
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    Zitat Zitat von Filp Beitrag anzeigen
    Du meinst also ein Blatt der Atomlobby ist seriöser?
    Wenigstens geben sie Quellen an, die ihre Thesen bestätigen.


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