SimsVilla mag diesen Beitrag
Die Aussage gilt natürlich für die anderen Länder auch. Das sind nur aber nur wenige Reaktoren, Deutschland und die Schweiz (diese wohl gezwungenermaßen, in der Schweiz ist es schlecht möglich, etwas nicht in Grenznähe zu bauen) haben da viel mehr gebaut.
Auch sind alle Nachbarländer Österreichs (bis auf die Schweiz) EU-Länder, die da garantiert die gleichen Standards vorweisen müssen, wie Deutschland.
Und zum Thema Sicherheitsstandard: Japan ist auch ein hoch entwickeltes Land, das eigentlich genug Sicherheitsstandardehaben dürfte, was trotzdem passieren kann, sah man ja letztes Jahr.
Die Naturkatastrophen kann man natürlich nicht so verhindern wie man gerne möchte, man weis nie wie im welchen Ausmaß die Katastrophe auftritt.
Auch wenn die anderen Ländern in der EU sind, denke ich schon das unsere Wartung der Reaktoren ein anderer ist als bei denen (natürlich müssen die anderen Länder den Mindeststandard der EU erreichen)
Ich bin froh wenn man von dieser Energiequelle weg geht, doch die Atomare Gefahr wird nicht wirklich geringer aber das ist wiederum ein anderes Thema![]()
Die Behauptung, Kernenergie werde massiv subventioniert, ist leider weit verbreitet und falsch. Richtig ist, dass keinen andere Energieform in der Forschung und Entwicklung derart stark gefördert wurde, auch wenn schnelle Brüter und Hochtemperraturreaktoren nie gebaut wurden.
Dies haben verschiedene Bundesregierungen, zuletzt die Regierung Schröder/Fischer, unmissverständlich erklärt.
Siehe hierzu Ziffer 27 aus der Quelle:
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/14/080/1408084.pdf
Dort heißt es:
Wie viele Kilowattstunden (kWh) elektrischen Stroms sind bisher in Deutschland in Leichtwasserreaktoren erzeugt und in öffentliche Netze eingespeist worden, und wie hoch waren die durchschnittlichen direkten und indirekten Subventionen je kWh aus öffentlichen Haushalten?
Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Siegmar Mosdorf
vom 15. Januar 2002
In Deutschland sind bisher in Leichtwasserreaktoren ca. 3225 Mrd. kWh erzeugt und in öffentliche Netze eingespeist worden. Subventionen für die kommerzielle Stromerzeugung aus Kernenergie gab es nicht. Allerdings wurde die Forschung auf dem Gebiet der Kernenergie durch öffentliche Mittel unterstützt.
Das ATW liefert mit ihrer Fachzeitschrift eine recht präzise Zusammenfassung zum Thema Subventionen und anderen Kostenfaktoren (drei Seiten, also recht bequem durchzulesen):
http://www.kernenergie.de/kernenergi..._1956-2010.pdf
Auch die Behauptung, der Rückbau der Atomkraftwerke werde ausschließlich vom Steuerzahler finanziert, ist falsch. So heißt es:
Auch ohne gesetzliche Verpflichtung bilden Betreiber von Industrieanlagen in der Regel rechtzeitig Rückstellungen für Stilllegung und Entsorgung, sodass auch gegenüber diesen keine Begünstigung ableitbar ist.Im Vergleich dazu: Eneuerbare Energien werden hingegen massiv subventioniert:Ebenso falsch ist die Aussage in Politik und Medien, der Rückbau der Kernkraftwerke und ihre Entsorgung würden aus Steuermitteln bezahlt. Richtig ist, dass diese Kosten heute bereits im Strompreis enthalten sind. Der notwendige Aufwand für die Stilllegung der Kernkraftwerke wird in den Bilanzen zurückgestellt. Er wird angespart über 25 Jahre; die Mittel stehen also
bereits jetzt nahezu vollständig zur Verfügung.
Andere Energieträger, wie beispielsweise regenerative Energien, erhielten und erhalten weiterhin Unterstützungsmittel, allerdings nach einem anderen Förderkonzept. Sie werden überwiegend unmittelbar vom Stromkunden aufgrund gesetzlicher Vorgaben unterstützt, ohne dass das Ziel wirtschaftlicher Stromerzeugung entscheidend näher rückt. Dies gilt insbesondere für Fotovoltaik. Die Forschungsförderung und Subventionierung der regenerativen Energien
über Forschungsmittel, das StromeinspeiseGesetz und das Erneuerbare-Energien-Gesetz [7] beträgt bis zum Jahr 2010 nominal rund 43 Mrd. €.
Da die EEG-Einspeisevergütung nach dem Jahr der Inbetriebnahme festgelegt wird und danach 20 Jahre lang in unveränderter Höhe zu zahlen ist, entstehen für die Endverbraucher hohe Forderungen für die kommenden Jahre, die allein im Bereich der Fotovoltaik für alle bis Ende 2010 installierten Anlagen und mit Berücksichtigung des Marktwertes des von ihnen eingespeisten
Stroms zu einer Subvention von mehr als 80 Mrd. € in heutigem Geldwert führen [8,9].Die Förderung steigt weiter kontinuierlich an, weil sie unmittelbar mit der steigenden Stromerzeugung aus regenerativen Energieträgern verknüpft ist.
Hinzu kommen – hier nicht weiter betrachtete – indirekte Kosten für den Netzanschluss großer Windenergie-Parks, für den allgemeinen Netzausbau, für die durch die Transportwege steigenden Leitungsverluste, für den zusätzlichen Bedarf an Back-up- und
Regelleistung, für die nicht-kosteneffiziente Auslastung des bestehenden konventionellen Kraftwerkparks und die mit der Wälzung
der EEG-Einspeisung verbundenen Transaktionen [10, 11]. Diese werden bis zum Jahr 2010 auf rund 2 Mrd. € geschätzt.
Also zählt die Forschung nicht mit als Subventionierung?
http://www.erneuerbare-energien.de/u...-abschlussber/
Und die Kosten für Transport, Entsorgung, Lagerung oder auch Endlagersuche tragen die Konzerne auch selbst und stellen keine Subventionierung dar (Asse, Gorleben)? Vergünstigungen bei der Haftung (Wer versichert sowas? Letztendlich übernimmt der Staat das...)?
http://www.gruene-bundestag.de/filea...s_supergau.pdf
Studien gehen von 2 (DIW) bis 4,3 Ct/kWh (Greenpeacestudie) direkter und indirekter Subventionierung aus.
http://www.greenpeace.de/fileadmin/g...te_2010_01.pdf
Ich selbst kenne mich da leider nicht wirklich aus, aber mit meinem sehr geringen Wissensstand befürworte ich die Fusionsenergie:
- keine Abfälle
- doppelt bis dreifache Effizienz eines Atomkraftwerkes
- umweltschonender
Atomenergie hingegen:
- umweltverschmutzend
- radioaktive Abfälle
Dann noch:
Und was ist mit den Kraftwerken, die an Polen, Tschechien, die Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien, die Niederlande und Dänemark angrenzen? Sind dir die egal, nur weil du nicht in einem dieser Länder wohnst, und es dich "nichts angeht"?Zitat von Rabastan
Der arme MondZitat von FreestyleCrafter
! Das währe ausserdem technisch schwer umsetzbar...
Es gibt keine Kriegsverbrechen, jeder Krieg ist ein Verbrechen.
Die stärkste Waffe im Krieg ist der Frieden.
Ich zitieren gerne noch einmal aus dem ATW:
Forschung ist keine Subventionierung. Ich finde es immer wieder beklagenswert, wenn von einer angeblichen Subventionierung der Kernenergie gesprochen wird, ohne sich auf Beweise zu stützen. Das Märchen von einer Subventionierung der Kernenergie ist eine Lüge der Grünen und der Erneuerbaren-Energie-Lobbyisten.Die spezifische Förderung der regenerativen Energien betrug Ende 2010 nominal
rund 7,9 €Ct/kWh und real (preisbereinigt)
8,6 €Ct/kWh.
Zum Thema Endlagerung und Unfallrisiko heißt es:
Die notwendigen Kosten der Endlagerung, darunter aktuell die Umrüstung des Endlagers Konrad und die
Erkundung des Salzstocks Gorleben auf seine Eignung als Endlager, werden im laufenden Jahr vom Bund vorfinanziert und unmittelbar danach den Abfallverursachern aus Industrie und öffentlicher Hand in Rechnung gestellt.
Einzelheiten dazu regelt die Endlagervorausleistungs-Verordnung.
[Siehe dazu: http://www.gesetze-im-internet.de/bu...vlv/gesamt.pdf ]
Die späteren Kosten des Betriebs und der Stilllegung der Endlager sind und werden weiter bedarfsgerecht zurückgestellt. Auch die auf 2,5 Mrd. € begrenzte Deckungsvorsorge für Schäden aus der Kernenergie-Nutzung kann nicht als Subvention gelten. Die Haftungssumme bis 250 Mio. € wird zunächst über den Versicherungsmarkt gedeckt und darüber hinaus bis 2,5 Mrd. € über den, auch im Ausland üblichen Nuklearversicherungspool der betroffenen
Unternehmen auf Gegenseitigkeit. Außerdem haften die jeweiligen Unternehmen aber mit ihrem ganzen Vermögen für Schä-
den, die diese Grenze überschreiten.