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  1. #71
    Team Hund Avatar von Fritz97
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    Fritz97
    Zitat Zitat von DieWelt Beitrag anzeigen
    Ich habe ja gesagt es braucht Schutzmechanismen, damit die Macht dann nicht ausgenutzt werden kann, das ist der größte Schwachpunkt, aber wenn die Ungebildeten mitbestimmen dürfen, ist das für die Gesamtheit einfach schlecht, daran gibts nichts zu rütteln, Demokratie ist nicht das Ende der Gesellschaftsentwicklung.

    Außerdem ist das nicht böse gemeint, wieso regt ihr euch denn so auf? oO, das ist nur eine Alternative zur dekadenten linksgerichteten Demokratie, die unser Land noch dieses Jahrhundert in die demographische Katastrophe führen wird und dazu muss man nur die Zahlen anschauen, das ist schon kaum mehr umkehrbar.

    Und ihr verteidigt das auch noch...
    Weil der demografische Wandel auch so viel mit unserer Staatsform zu tun hat. Nur zur Info: Der demografische Wandel ist eine Folge der fortschreitenden Bildung und Industrialisierung. Durch die Schulen lernen die Menschen Verhütungsmethoden, was zur Folge hat, das jede Familie immer weniger Kinder bekommt. In Deutschland (Und den meisten anderen EU-Ländern auch) Sind wir mittlerweile so weit, das jede Frau im Schnitt weniger als 2 Kinder bekommt. Sprich: 2 Menschen bekommen meistens nur noch 1 Kind zusammen, also werden wir weniger.
    Das ganze hat also absolut nichts mit unserer Staatsform zu tun. Außer wenn in einer Meritokratie die "gebildeten" auf die Idee kommen, dass man den unteren die Fortpflanzung vorschreiben sollte. Vielleicht sollte man Frauen zwangsbefruchten damit wir wieder mehr Kinder haben? Was meinen sie? Wäre doch eine Lösung.

    MufG
    Fritz

    (Dieser Post kann Spuren von Sarkasmus, Zynismus und Ironie enthalten)

    "In the beginning the Universe was created. This has made a lot of people very angry and has been widely regarded as a bad move."

    -Douglas Adams "The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy"

  2. Mag ich gelber_kaktus mag diesen Beitrag
  3. #72
    Obsidianforscher
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    Zitat Zitat von DieWelt Beitrag anzeigen
    Außerdem ist das nicht böse gemeint, wieso regt ihr euch denn so auf? oO, das ist nur eine Alternative zur dekadenten linksgerichteten Demokratie, die unser Land noch dieses Jahrhundert in die demographische Katastrophe führen wird und dazu muss man nur die Zahlen anschauen, das ist schon kaum mehr umkehrbar.
    Ich frag mich gerade wie weit rechts man stehen muss, um diese Demokratie als linksgerichtet bezeichnen kann

  4. Mag ich Stormdeath, mannyp, Fritz97 mag diesen Beitrag
  5. #73
    Diamantensucher Avatar von gelber_kaktus
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    andy_wand
    Zitat Zitat von DieWelt Beitrag anzeigen
    Ich wollte noch eine Theorie die ich vor kurzem gelesen habe mitteilen.

    In einer Gesellschaft gibt es immer recht intelligente, Mittelmäßige und Untere. Anscheinend war es so, dass in Deutschland im 18. und 19. Jhd vor allem die intelligenten Eliten, die alle natürlich gebildet waren (Adel) das Land angeführt haben, dadurch kam es zu dieser extremen kulturellen und wirtschaftlichen Blüte in Deutschland, vor allem im Kaiserreich auch (und anderen europäischen Ländern).
    Dann kam jedoch der Gedanke von Gleichheit, Mitbestimmung aller Menschen und der Kommunismus als extremstes Beispiel auf. Hierbei pochen die mittleren und unteren Schichten darauf, auch mitbestimmen zu dürfen, obwohl sie nicht unbedingt die geeigneten sind. Die Macht der Intelligenten wird also immer schwächer und sie haben immer weniger zu sagen, während dann irgendwann sogar alle, egal wie gebildet sie sind mitwählen durften, also Menschen, die nicht mal ihr eigenes Leben auf die Reihe kriegen, wählen mittelmäßige aber vllt. gute Redner mit großer Klappe.
    Hierdurch beginnt der Verfall unserer Gesellschaft und deren Leistungsvermögen, das ganze hat ganz langsam 1880 angefangen mit den Proletarierforderungen und wurde dann ab den 1950-ern immer schlimmer.
    Gleichzeitig wurde und wird bei uns die Ideologie der totalen Gleichheit und politischen Korrektheit weiter ausgebaut, die Anforderungen an den Schulen werden immer weiter runtergeschraubt, manche fordern gar eine Gesamtschule und die Auslese der Besten kommt ins stocken. Und die Intelligenten haben auch Lebenserhaltungsprobleme, wodurch besonders diese wenig Kinder haben.

    Und durch diese vor allem linksgerichtete Gleichmacherei, wird unsere Gesellschaft über kurz oder lang verfallen, nicht über Nacht, sondern schleichend.

    Nun ist das beste System dieser Betrachtungsweise zufolge die Meritokratie, die Herrschaft der Fähigen, die es sich verdient haben. Ihr zufolge, dürfen nur die besten der Besten das Land regieren, während die unteren Gesellschaftschichten am besten nicht mitbestimmen sollten, einfach weil sie nicht qualifiziert sind. Die Gleichmacherei klingt irgendwie ganz gut, nützt dem gesamten Volk aber im Grunde gar nichts.
    Damit diese Leistungselite jedoch die Macht nicht missbraucht, braucht man natürlich Schutzmechanismen, gute Verfassungen und Gesetze und ein Kontrollorgan.

    Momentan zehren wir vom Vermögen, dass unsere Vorfahren angehäuft haben, jedoch gibt es immer weniger Facharbeiter, immer weniger Kinder usw., d.h. momentan sind die Weichen Deutschlands so gestellt, dass unser Wohlstand die nächsten Jahrzehnte sinken wird, spätestens wenn das Geburtenproblem und die Überalterung mit gleichzeitiger Einwanderung unqualifizierter Menschen, die dem Land nichts nützen, seine Wirkung entfaltet. Das mit den unqualifizierten Menschen ist keineswegs ausländerfeindlich gemeint, sondern ein sachlicher Fakt.
    Der Mensch will nur das Beste für sich, deswegen wurde das Volk auch im Mittelalter vom Herscher (König/Graf usw) ausgebeutet, wie Versailles zeigt. Es gab genug Adel, der nur unsinn verzapft hat oder gar nix mit der Politik zu tun habne wollte, dadurch ging es der Allhgemeinheit noch schlechter und letztendlich auch der "ober-"schicht.

    Geld regiert nach wie vor die Welt, und nicht irgentwelche "unfähigen Dödel". Bestes Beispiel Amerika.

    Zudem: Je tiefer man in der Gesellschaft steht, desto weniger interessiert ein da Thema Politik (z.B. ALGII-Empfänger), deshalb engagieren si sich weniger und gehen seltener Wählen. Deshalb ist die CDU in den Wahlen auch oft stark, weil diese vor allem von Wohlhabenderen Menschen gewählt wird (wegen Thematischer Ausrichtung, siehe Reichensteuer), und diese gehen auf jeden Fall wählen. Die nicht so wohlhabenderen Menschen gehen aus Bequemlichkeit meistens nicht wählen. Deshalb wird die politik immer noch stark von der wohlhabenden Schicht durchzogen. Nur gibt es heutzutage auch die Möglichkeit ohne Familienstammbaum oder viel Geld in die Politik einzusteigen und erfolgreich zu sein.

    Edit: (25.12.2012 um 16:53)

    Zitat Zitat von kruk Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht dass die Meritokratie wirklich sinvoll wäre, zu groß ist die Gefahr von Machtmissbrauch. Aber ich glaube es wäre sinnvoll Politiker als Beruf anzusehen, für den man ein Studium in Politikwissenschaften oder ähnlichem braucht. Dadurch wäre gewährleistet, dass Politiker wirklich wissen, wie sie richtig handeln. Dafür sollten Politiker dann einen höheren Lohn bekommen, damit es sich überhaupt lohnt Politiker zu werden und um Korruption vorzubeugen. Außerdem sollte es Geldstrafen für die Parteien geben, wenn sie ihre Wahlversprechen nicht halten.
    Niemand pinkelt sich vor die eigene Tür.
    Die Ideen sind zwar gut, werden aber nie umsetzt, weil das in der Natur der Menschen liegt. Zudem bekommen Politiker schon einen Batzen Geld für diese Arbeit. (Bundestag: ~10.000€ monatlich pauschal mit wenigen Abzügen LT: rund 6.000 € durchschnittlich)


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  6. #74
    Team Hund
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    Zitat Zitat von Filp Beitrag anzeigen
    Ich frag mich gerade wie weit rechts man stehen muss, um diese Demokratie als linksgerichtet bezeichnen kann
    Ich frage mich wie weit links man stehen muss um das nicht so zu sehen XD Fast alles was früher SPD und co vertreten haben, übernimmt die CDU mehr und mehr, die sinst längst nicht mehr rechtskonservativ, zwischen CDU und NPD gibts eine gewaltige Lücke. Nicht umsonst gab es die Aktion Linkstrend stoppen.

  7. #75
    Obsidianforscher
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    Zitat Zitat von DieWelt Beitrag anzeigen
    Ich frage mich wie weit links man stehen muss um das nicht so zu sehen XD Fast alles was früher SPD und co vertreten haben, übernimmt die CDU mehr und mehr, die sinst längst nicht mehr rechtskonservativ, zwischen CDU und NPD gibts eine gewaltige Lücke. Nicht umsonst gab es die Aktion Linkstrend stoppen.
    Die SPD ist doch immer mehr weg von ihrem leichten "Linkstouch" und hat sich der CDU weiter angenähert, das ist doch auch eines der Probleme der CDU

  8. #76
    Team Hund
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    Zitat Zitat von Filp Beitrag anzeigen
    Die SPD ist doch immer mehr weg von ihrem leichten "Linkstouch" und hat sich der CDU weiter angenähert, das ist doch auch eines der Probleme der CDU
    Zumindest besser als solche Überflieger wie Claudia Roth und Cem Özdemir von den Grünen, die aus Deutschland am liebsten Afrikanistan machen würden (500.000 Einwanderer jedes Jahr gefordert)...einfach lächerlich.

    Ich finde ja nicht alles linke schlecht, ich will auch, dass es den Arbeitern und der Umwelt gut geht, aber ich finde die deutsche Linke ist so extrem antikulturell, so als würde jedes Schützen der Muttersprache oder von Traditionen gleich rechtsradikal sein.

    Oder hast du mal dieses Video gesehen, wo sich eine Linke aus Hamburg über ein Kinderbuch aufregt, weil die Kinder im Buch nur deutsche Namen haben und keine Schwarzen abgebildet sind? Ich dachte ehrlich, das wäre eine Verarsche von Extra3 oder so, aber dieses Mannsweib (die sah echt so aus) hat das tatsächlich ernst gemeint. Sag mal wo leben wir eigentlich? Jetzt ist es schon rechtsradikaler Rassismus, wenn in einem Kinderbuch ein Junge ist der Max heißt oder wie???

    Und auch ein anständiger Linkspolitischer, darf sich eigentlich niemals auf so ein Niveau herablassen, denn das schadet dem Land, das er doch verbessern möchte nur.

  9. #77
    Team BroFist Avatar von mannyp
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    Dippofix
    Zitat Zitat von kruk Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht dass die Meritokratie wirklich sinvoll wäre, zu groß ist die Gefahr von Machtmissbrauch. Aber ich glaube es wäre sinnvoll Politiker als Beruf anzusehen, für den man ein Studium in Politikwissenschaften oder ähnlichem braucht. Dadurch wäre gewährleistet, dass Politiker wirklich wissen, wie sie richtig handeln. Dafür sollten Politiker dann einen höheren Lohn bekommen, damit es sich überhaupt lohnt Politiker zu werden und um Korruption vorzubeugen. Außerdem sollte es Geldstrafen für die Parteien geben, wenn sie ihre Wahlversprechen nicht halten.
    Ich finde das ja generell eine gute Idee, aber so denken diese Leute nicht. Denen ist das egal ob die jetzt 600, 6.000 oder 60.000 im Monat verdienen, wenn jemand ihnen mehr anbietet, werden sies auch annehmen.
    In Soviet Russia, Signatures read you!

  10. #78
    Ich werde wohl die Linke wählen
    mir ist der Sozialismus lieber als der Kapitalismus oder Nationalismus


  11. Mag ich gelber_kaktus, mannyp mag diesen Beitrag
  12. #79
    Team Hund
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    @DieWelt zu deinem Beitrag, also deine Beschreibung is einfach zu lösen. gebt den Menschen eine ordentliche Bildung, um alle auf den gleichen Stand zu bringen. Das bedarf aber der Aufklärung und diese beginnt in der Schule.

    Nicht zuletzt bedarf es aber auch dem Willen der allgemeinen Masse, sich überhaupt bilden zu wollen. Statt wochenlang nur darüber zu grübeln, wer denn als nächstes aus dem Container muss.

  13. #80
    Obsidianforscher Avatar von Juccji
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    Zitat Zitat von Ghulchen Beitrag anzeigen
    Ich werde wohl die Linke wählen
    mir ist der Sozialismus lieber als der Kapitalismus oder Nationalismus
    Die Linke repräsentiert viel mehr als nur den Sozialismus.
    Ich muss @DieWelt Recht geben, wenn er/sie sagt, dass die Linken (bzw. viele Anhänger/Linkswähler) Antideutsch/Antikulturell geprägt sind.


    ヽ༼ຈل͜ຈ༽ノ-Für den Wiederaufbau des Limes!-ヽ༼ຈل͜ຈ༽ノ
    "Bevor man jemanden verurteilt, sollte man erstmal eine Meile in seinen Schuhen laufen.
    Wenn man ihn dann verurteilt, ist man eine Meile weg.
    Und hat seine Schuhe."


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