+ Antworten
Seite 3 von 11 ErsteErste 1 2 3 4 5 ... LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 106
  1. #21
    Architekt Avatar von gerbon
    Registriert seit
    17.11.2010
    Beiträge
    1.839
    Minecraft
    gerbon
    Zitat Zitat von CrawL Beitrag anzeigen
    Erschreckt mich etwas, wie wenige hier religiös sind/an ein Leben nach dem Tod glauben. Stelle ich mir ziemlich traurig vor, aber gut.
    Nun ich finde eher das man glücklicher dadurch ist. Bei Religionen ist man immer an etwas gebunden, wenn man was falsches macht kommt man nicht in das Paradis, aber ohne Glauben ist es relativ egal was du machst, da es nachdem du Tod bist keine Konsequenz dafür gibt. Dass ist na klar keine Ausrede um schlimme Dinge zu machen , aber ich finde man lebt freier
    Do the complete list

  2. #22
    Ribästian Avatar von Rabastan
    Registriert seit
    19.04.2011
    Beiträge
    2.074
    Minecraft
    Rabastan
    Ich persönlich habe irgendwann bei so einem "Frühstück" im Radio mit einem Wissenschaftler, der über Tod forscht, aufgeschnappt, dass gewisse Wissenschaftler der Meinung sind, dass während des Sterbens etwas mit der "Seele" passiert und dass es einen Gott gibt, dieser allerdings nicht als Person sondern eher als eine "Energie" angesehen werden soll.

    Erschien mir immer plausibel, auch wenn ich in meinem jungen Alter ehrlich gesagt noch nicht über das Sterben nachdenken möchte.




  3. #23
    Krasser Rap-Battle Liga-Champ Avatar von CrawL
    Registriert seit
    08.01.2011
    Beiträge
    2.129
    Minecraft
    CrawL
    Zitat Zitat von Buuuh Beitrag anzeigen
    Warum sollte das traurig sein?
    Könnte mir nicht vorstellen, so zu leben. Zu wissen, dass nach 70 Jahren einfach alles vorbei ist, nie den Sinn meines Daseins zu erfahren.

    Zitat Zitat von gerbon Beitrag anzeigen
    Nun ich finde eher das man glücklicher dadurch ist. Bei Religionen ist man immer an etwas gebunden, wenn man was falsches macht kommt man nicht in das Paradis, aber ohne Glauben ist es relativ egal was du machst, da es nachdem du Tod bist keine Konsequenz dafür gibt. Dass ist na klar keine Ausrede um schlimme Dinge zu machen , aber ich finde man lebt freier
    Man muss ja nicht jeden Mist glauben, den sich irgendwelche Leute 400 nach Christus ausgedacht haben. Ich glaube nicht an den Teufel und Hölle. Dann eher an einen liebenden Gott, für den wir alle gleich sind und der uns nach dem Tod sicher nicht bestrafen will.
    Geändert von CrawL (11.11.2012 um 17:55 Uhr)


  4. Mag ich Nakroma, Fritz97 mag diesen Beitrag
  5. #24
    Diamantensucher Avatar von Sebante85
    Registriert seit
    04.03.2011
    Beiträge
    568
    Minecraft
    Sebante85
    @Buuuh
    Ich habe nicht behauptet, dass das bewiesen ist. Das war viel eher so gemeint, dass ich es mir Aufgrund meiner eigenen Wissenschaftlichen Auffassung so erkläre. Ich sehe das eher als pure Logik. Ist halt so.
    Naja Logik geht in alle Richtung und kann Wahrheit bestens vortäuschen. Ich hatte angenommen, dass du es als bewiesen ansiehst, wegen dem Satz:

    Viel mehr verstehe ich nicht, wie man sich da von einem Glauben blenden lassen kann, wo doch wissenschaftlich schon das meiste geklärt ist.
    Interessanter Satz. Ein Wissenschaftler als Person kann natürlich atheistisch oder religiös sein, welcher Religion er auch immer anhängt. Aber wenn er seine wissenschaftliche Arbeit davon beeinflussen lässt, hat er sich damit selbst disqualifiziert.
    Geschieht aber nicht so unselten, weil auch in diesem Bereich einfach immernoch Menschen arbeiten. Spätestens die Presse macht gerne das ein oder andere draus und damit meine ich nicht die Boullevardpresse.

    Subjektiv? Ich gehe eben genau nicht von "subjektiven" Sachen aus.
    Nach meiner Vorstellung wirds übrigens auch kein subjektives Ergründen des Todes geben, denn wenn man tot ist, gibts kein Subjektiv mehr.
    Liebe und Partnerschaft wäre so eine subjektive Sache, da gehst du auch Objektiv ran? Naja ist heute nicht so ungewöhnlich, aber die Problematik dabei ist ein anderes Thema.

    Man kann aber an die Theorien rund um Tod rangehen - zum Beispiel die Idee eines körperunabhängigen Bewusstseins. Muss man aber nicht.

    Das sagt nichts aus, WEIL?

    Man kann derartige Gefühle ja sogar neurologisch oder chemisch beeinflussen, alleine das ist mMn eine Tatsache, dass man wohl doch schon einigermaßen gut versteht, wie sowas funktioniert.
    Die Tiefe dieser Bereiche geht viel weiter, als dass man es hinreichend erklären könnte. Was sagen denn neurologische und biochemische Prozesse wirklich über Liebe aus? Selbst die Psychologie (die ja nun noch nichtmal von allen als Wissenschaft anerkannt wird) ist nur ein begrenztes Mittel um wirklich sinnige Aussagen zu treffen. Eine Erklärung ist schlussendlich nur eine oberflächliche Ettikettierung. Sinnvoll um ein paar Schubladen zu füllen, aber auch recht schnell eine Grenze bilden, die es lohnt zu überschreiten.

    Grüße Sebante


  6. #25
    Obsidianforscher
    Registriert seit
    29.04.2011
    Beiträge
    3.187
    Zitat Zitat von Sebante85 Beitrag anzeigen
    Naja Logik geht in alle Richtung und kann Wahrheit bestens vortäuschen. Ich hatte angenommen, dass du es als bewiesen ansiehst, wegen dem Satz:
    Da steht "das meiste"... oder sagen wir mal "einiges". Totes Gewebe ist halt einfach tot. Mal verschärft ausgedrückt, ein toter Mensch ist nur ein Haufen toten Gewebes, da ist keine Funktion mehr. Wer also an ein Leben nach dem Tot glaubt, der müsste eigentlich auch glauben, dass ein Stein "lebt". Es mag ja Religionen geben, die das vielleicht sogar glauben... ich tus aber nicht.

    Zitat Zitat von Sebante85 Beitrag anzeigen
    Geschieht aber nicht so unselten, weil auch in diesem Bereich einfach immernoch Menschen arbeiten. Spätestens die Presse macht gerne das ein oder andere draus und damit meine ich nicht die Boullevardpresse.
    Ja, selbst die Fachpresse macht da auch oft Müll. Leider ist mittlerweile oftmals der Charakter mehr aufreisserisch als informativ. Deswegen sollte man Rückschlüsse auf die tatsächliche Forschung da auch nur mit Vorsicht ziehen.

    Zitat Zitat von Sebante85 Beitrag anzeigen
    Liebe und Partnerschaft wäre so eine subjektive Sache, da gehst du auch Objektiv ran? Naja ist heute nicht so ungewöhnlich, aber die Problematik dabei ist ein anderes Thema.
    Irgendwie wirfst du da jetzt subjektiv, objektiv und wissenschaftlich etwas durcheinander. Liebe empfinde ich natürlich subjektiv und wenn ich mal sterbe, wird das bestimmt auch ein subjektiver Vorgang. Das heisst aber nicht, dass man etwas objektiv beurteilen, bzw. sich eine Meinung dazu bilden kann. Ich kann mir auch objektiv vorstellen, warum ich mich in jemanden verliebe und wie es wäre, wenn ich verliebt bin. Die Subjektivität kommt dann nur dazu, hebt die objektiven Punkte aber wohl nicht auf.

    Zitat Zitat von Sebante85 Beitrag anzeigen
    Man kann aber an die Theorien rund um Tod rangehen - zum Beispiel die Idee eines körperunabhängigen Bewusstseins. Muss man aber nicht.
    Ich glaube, dass es vielleicht irgendwann mal möglich sein wird ein körperloses Bewusstsein zu erschaffen, evtl. auch ein Bewusstsein zu übertagen, vielleicht nur von einem biologischen Organismus auf einen anderen, vielleicht sogar auch auf eine Maschine.
    Ich glaube aber nicht, dass so ein Zustand eintritt, wenn man "ganz normal" stirbt.



    Zitat Zitat von Sebante85 Beitrag anzeigen
    Die Tiefe dieser Bereiche geht viel weiter, als dass man es hinreichend erklären könnte. Was sagen denn neurologische und biochemische Prozesse wirklich über Liebe aus?
    Sie sagen nichts über die Liebe aus, aber sie machen einen großteil davon aus, ob überhaupt Liebe entstehen kann.

    Zitat Zitat von Sebante85 Beitrag anzeigen
    Selbst die Psychologie (die ja nun noch nichtmal von allen als Wissenschaft anerkannt wird) ist nur ein begrenztes Mittel um wirklich sinnige Aussagen zu treffen.
    Psychologie bewirkt sicherlich einiges, manipulieren lässt sich irgendwo wohl jeder, nur so als Beispiel. In Bezug auf Wissenschaft ist Psychologie wohl eher problematisch, weil sie schlecht mess- bzw. erfassbar ist.


    Zitat Zitat von Sebante85 Beitrag anzeigen
    Eine Erklärung ist schlussendlich nur eine oberflächliche Ettikettierung. Sinnvoll um ein paar Schubladen zu füllen, aber auch recht schnell eine Grenze bilden, die es lohnt zu überschreiten.
    Ich stecke hier nichts in Schubladen, ich versuche nur zu erklären, warum ich so denke. Überzeugen muss ich da niemanden.
    Und Grenzen bildet man nicht, sondern die sind erstmal einfach nur da, relativ gesehen. Aber der Mensch überschreitet die ja auch gerne mal.

    Was wirklich nach dem Tod passiert, weiß aktuell wohl keiner und das ist mehr eine Glaubensfrage. Der eine glaubt im religiösen Sinne an irgendwas, auch wenn es vielleicht nur den Zweck hat, dem Leben einen Sinn zu geben. Der andere betrachtet das eher objektiv.

    Und ja, biologisch gesehen hat mein Leben keinen Sinn, bzw der einzige Sinn ist wohl Fortpflanzung, aber selbst die hat für mich als Individuum keinen Sinn.
    Man kann seinem Leben aber dank unserem Bewusstsein einen Sinn geben, indem man die aktuellen Geschehnisse beeinflusst, ein Lebenswerk vollbringt oder was auch immer. Für viele besteht der Sinn des Lebens wohl auch darin, neben dem Ferrari in der Garage endlich einen Lamborghini zu parken.

    Eine ganz nette Idee verfolgt da übrigens auch der Film "In Time", auch wenn man die Idee noch etwas besser umsetzten hätte können. Wer nach dem Tod fragt, sollte vielleicht auch mal dran denken, was passieren würde, wenn alle ewig Leben würden.
    Geändert von Buuuh (11.11.2012 um 21:48 Uhr)

  7. #26
    Diamantensucher Avatar von Sebante85
    Registriert seit
    04.03.2011
    Beiträge
    568
    Minecraft
    Sebante85
    Und ja, biologisch gesehen hat mein Leben keinen Sinn, bzw der einzige Sinn ist wohl Fortpflanzung, aber selbst die hat für mich als Individuum keinen Sinn.
    Wobei ich an dem Punkt sagen muss, dass das Leben einem den Sinn "Entwicklung/Evolution" schon fast aufzudrängen scheint. Entwicklung und steigende Komplexität findet sich überall. Die physische Komplexität scheint mit den derzeit hier lebenden Organismen größtenteils ihre Grenzen erreicht zu haben, wup kommt der Mensch, der in seiner geistigen Entwicklung ein Vielfalt und Komplexität entwickeln kann die wirklich beeindruckend ist. Wenn wir wollten, dann könnten wir innerhalb unseres Lebens endlos wachsen. Theoretisch kann bis zu seinem Tod eine immer weiter gehende Verfeinerung und Differenzierung erleben und bei sich fördern. Und ich finde, dass man da auch regelmäßig Einladungen bekommt (die man fast genauso regelmäßig ablehnt, weil Entwicklung immer mit schmerzen verbunden ist).

    Dieser Sinn drängt sich ziemlich auf, finde ich. Er ist meiner Ansicht nach stärker und viel intensiver erfahrbar als die meisten anderen Ideen, was Sinn sei "Wir sind hier um zu lernen." - "Das ist alles nur ein Prüfung für später." - "Wir müssen Karma abarbeiten und Erleuchtung erlangen." Die sind alle spannend, aber selbst wenn man ihnen eine Chance gibt werden sie nie so eindrücklich, wie die geistige Evolution im Leben.

    Das ist für mich auch eine schöne Art mit dem Tod umzugehen, ich erfülle den biologischen Sinn "Entwicklung/Evolution" - da kann ich dann irgendwann sagen "Yes, wie geil war das denn - und tschüss Leute, war toll mit euch." *abkratz*

    Grüße Sebante


  8. #27
    Obsidianforscher
    Registriert seit
    29.04.2011
    Beiträge
    3.187
    Hmm, Entwicklung/Evolution ist eine Tatsache, aber was soll daran Sinn sein? Damit etwas für mich Sinn hat, muss es ein Ziel geben, das ich erreichen will. Welches Ziel hat denn Evolution? Einfach nur besser oder anders ist für mich kein Ziel.
    Ausserdem läuft das so langsam ab, bzw in so großen Zeitspannen, dass Evolution für mich als einzelnen auch und während meiner Lebensspanne keine Rolle spielt.

  9. #28
    Creeper-Jäger
    Registriert seit
    04.05.2011
    Beiträge
    250
    Also nach dem Christentum kann man schon gar nicht gehen, das ist einfach ein Plagiat sumerischer Legenden.

    Ich denke man sollte sich eher auf die Weisheit der ersten Hochkulturen beziehen und oder auf die esoterischen Erklärungsmodelle.

    Demzufolge ist unser Universum und all die Atome das Dichteste was es gibt, es gibt jedoch Dimensionen die weitaus feinstofflicher sind und mit materiellen Geräten natürlich nicht gemessen werden können. All diese Dimensionen die sich bis zu unserem dichten Universum herabstufen sind aus der Urenergie die wir Gott nennen entstanden, aber die Trennung ist nur Illusion, in Wahrheit gibt es nur Gott. Er spaltet jedoch uns als Seelenanteile ab, damit wir in der Illusion etwas erfahren können, das ist im Grunde auch der Sinn des Lebens, als Seele Erfahrungen zu sammeln, um zu wachsen.

    Und zum Körper habe ich gehört, dass das Gehirn ein Empfänger ist, es muss also eine Seele geben die die Signale sendet, unser Körper ist nur das Fahrzeug der Seele, wir sind nicht der Körper, sondern eine feinstoffliche höhere Wesenheit.

    Es ist auch unlogisch, dass sich die elektrischen Signale im Gehirn zufällig genau so bilden, dass Gedanken, Gefühle usw. entstehen, es muss etwas dahinter geben.

    Außerdem gibt es weltweit die Berichte von ähnlichen Nahtoderfahrungen, das kann eig. kaum ein Zufall sein.

    Ich denke wir durchlaufen einfach verschiedene Dimensionen, aber das Leben hier auf der Erde ist das, bei dem man am aller unbewusstesten ist, die niedrigste Dimension eben.

    Aber das man einfach ein Nichts nach dem Tod ist, ist für mich unlogisch, Energie kann nicht einfach verschwinden und irgendetwas treibt unseren Körper an, irgendwas gibt den Lebensimpuls und macht den Unterschied von toter und lebendiger Materie.

  10. #29
    Obsidianforscher
    Registriert seit
    29.04.2011
    Beiträge
    3.187
    Zitat Zitat von DieWelt Beitrag anzeigen
    Und zum Körper habe ich gehört, dass das Gehirn ein Empfänger ist, es muss also eine Seele geben die die Signale sendet, unser Körper ist nur das Fahrzeug der Seele, wir sind nicht der Körper, sondern eine feinstoffliche höhere Wesenheit.
    Interessante Vorstellung.

    Zitat Zitat von DieWelt Beitrag anzeigen
    Es ist auch unlogisch, dass sich die elektrischen Signale im Gehirn zufällig genau so bilden, dass Gedanken, Gefühle usw. entstehen, es muss etwas dahinter geben.
    Das ist nicht unlogisch, sondern das ist die große Frage, wie überhaupt ein Bewusstsein entsteht. Das wissen wir noch nicht, deswegen können wir bisher auch keine echte KI bauen.


    Zitat Zitat von DieWelt Beitrag anzeigen
    Außerdem gibt es weltweit die Berichte von ähnlichen Nahtoderfahrungen, das kann eig. kaum ein Zufall sein.
    Es gibt auch weltweit ähnliche Berichte davon, wie sich "unglücklich verliebt sein" anfühlt. Nahtod ist eben nicht Tod, sondern der Übergang zum Tod. Diese ähnlichen Berichte zeigen also maximal, wie es sich anfühlt gerade zu sterben, keinesfalls lassen sie aber Rückschlüsse darauf zu, wie es ist wenn man dann tatsächlich tot ist.

    Zitat Zitat von DieWelt Beitrag anzeigen
    Aber das man einfach ein Nichts nach dem Tod ist, ist für mich unlogisch, Energie kann nicht einfach verschwinden und irgendetwas treibt unseren Körper an, irgendwas gibt den Lebensimpuls und macht den Unterschied von toter und lebendiger Materie.
    Ist das Zufall, oder haben jetzt ein paar Leute in den anderen "Alternative Energien"-Thread den Energieerhaltungssatz aufgeschnappt und wenden den jetzt überall an?
    Ich kann dir sagen, woher dein Körper seine Energie nimmt, die er zum funktionieren braucht: Atmen, Essen, Trinken.
    Ich kann dir auch sagen, wo er Energie verliert, was überhaupt der Grund ist, warum er überhaupt erst Energie aufnehmen muss: Er wird warm und verliert somit Wäremenergie, und ein bisschen was verwandeln wir auch in kinetische Energie um.
    Wenn du tot bist, "verliert" sich deine Körperwärme an die Umgebung. Neue Energie kommt nicht nach, ich hab zumindest noch nie von atmenden oder essenden Leichen gehört, also geht die Energie zur neige... wenn das eintritt, dann bist du definitiv tot.

  11. #30
    Architekt Avatar von Valance
    Registriert seit
    28.11.2010
    Beiträge
    1.697
    Minecraft
    Valance
    Warum sich Nahtoderfahrungen ähneln?

    Weil so ziemlich jeder Mensch schon von anderen Nahtoderfahrungen bzw. der Vorstellung vom Tod und dem Weg dorthin gehört hat. Die vorherrschende Vorstellung hat doch nun einmal häufig etwas mit Licht, Tunnel, geliebten Menschen zu tun. Also entweder werden wir während wir also beim Nahtod in der "Warteschleife" hängen, vom Unterbewusstsein mit eben jenen Informationen gefüttert und "träumen" etwas in der Richtung. Oder unser Unterbewusstsein verarbeitet den chaotischen Wust an merkwürdigen Informationen, den der Körper beim Sterben noch wahrnimmt, und präsentiert uns nachträglich "Erinnerungen" basierend auf unseren bisherigen Erfahrungen und Wissen (<- also auch was wir mal irgendwo aufgeschnappt haben). Wäre also die vorherrschende religiöse Vorstellung vom Tod eine gänzlich andere, wären auch die protokollierten Nahtoderfahrungen ganz andere. Und hier zählt kein - Aber ich glaube doch gar nicht daran! - was Unsereins bewusst glaubt, ist nun einmal nicht immer mit unserem unterbewusstem Glauben vereinbar.

    Was den Tod selbst angeht, kann ich mich mit Himmel & Hölle nicht anfreunden. Die Vorstellung ist einfach zu "menschlich". Unser Gehirn ist ziemlich komplex, warum also sollten unsere Gehirnwellen keine nachhaltigen Spuren hinterlassen? Warum kein Bestandteil eines "Sammelbewusstseins" werden? Wir brauchen doch nach dem Tod die Funktionen unseres Körpers nicht mehr. Wer allerdings nicht bereit / fähig ist wenigstens zu versuchen sich dies irgendwie vorzustellen, für den ist die Vorstellung an einen gewohnten Schauplatz nebst menschlichem Körper natürlich leichter zu akzeptieren

    Und selbst wenn wir alle Versuche einer bildlichen Vorstellungen eines Lebens nach dem Tod vergessen, bleibt ja noch was wir in unserem Leben geschaffen haben. Und dabei rede ich gar nicht mal von materiellen Dingen. Wie oft stelle ich beim Treffen irgendwelcher Entscheidungen fest, das ich sogar abwäge was mein Vater in dieser Situation getan hätte. Ob er wohl mit dieser oder jener Entscheidung zufrieden wäre? Teils entscheide ich mich deshalb sogar, entgegen meinen eigenen Vorstellungen, für eine Lösung die zu ihm gepasst hätte. Einfach um ihm, bzw. mir zu zeigen das er nicht einfach weg ist, sondern immer noch ein Teil meines Lebens.

    Der Tod ist nicht das Ende.



  12. Mag ich lach0m4t, darkchicken, Buuuh mag diesen Beitrag
+ Antworten