Ich denke, dass es dann einfach vorbei ist. Da kommt nichts. Man hört auf zu existieren, man denkt nicht mehr, man hat auch kein Bewusstsein mehr. Man erlebt damit auch nichts bewusst mehr, sondern es ist einfach Ende.
Der Knackpunkt ist das Bewusstsein der Menschen. Ich denke also bin ich. Das macht unser Gehirn möglich, solange es biologisch funktioniert. Tut es das nicht mehr, ist da auch kein Bewusst sein mehr und damit einfach gar nichts mehr. Es wird einem nicht schwarz vor Augen, denn selbst dieses "schwarz" kann man dann nicht mehr erfassen.
Keiner will sterben, aber man muss auch nicht zwangsläufig drüber nachdenken.
Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod
Während dem Tod gibts nicht, entweder man lebt, oder man ist tod. Das einzige worüber man nachdenken kann ist, wie es sich anfühlt, während man stirbt, bzw wie es sich anfühlt kurz bevor man stirbt. Und das hängt wohl im wesentlichen davon ab, WARUM man stirbt.
Also ich würde es vorziehen, einfach abends einzuschlafen und nie wieder aufzuwachen.
Das triffts wohl eher
An mich selbst denke ich schon auch, denn ich will ja irgendwie schon weiterleben
Wegen meiner Einstellung mach ich mir da aber auch keine Gedanken was mit mir danach passiert. Deswegen bin ich auch Organspender und will verbrannt werden. Wenn ich schon tod bin, muss da nicht irgendwo biologische Abfall vergammeln.
Ich denke, gerade weil man nicht weiß, was danach passiert, klammern sich viele an Religion. Wenns diese Frage nicht gäbe, wären wohl auch die meisten Religionen hinfällig.
Ich verfolge da eigentlich wissenschaftliche Ansätze, und wenn da keine biologische Funktion mehr da ist, dann ist da auch einfach nichts mehr.
Viel mehr verstehe ich nicht, wie man sich da von einem Glauben blenden lassen kann, wo doch wissenschaftlich schon das meiste geklärt ist.

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