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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : cracked server vorstellung im forum - ein Problem?



Aggrokiller
14.06.2011, 17:44
Ich weiß nicht ob es euch schon aufgefallen ist aber die cracked server nehmen immer mehr zu und ich finde pro tag etwa 2 cracked server im Forum wo die Leute mit (wahrscheinlich) falschen Namen spielen und so.
Irgendwie ist es nervig das ich so oft cracked server finde wo man /register <password> oder /login <password> und das sich die leute ein root Server leisten können aber kein MC Account.
Z.B. bin ich auf einen cracked Server Locou,PandaBlack,Notch und jeb_ begegnet und ich glaub nicht das es die sind, dessen Account auch gehört... ich hab keine Ahnung was für ein Account hack programm oder so die nutzen aber es ist sicher nicht llegal.
Ist überhaupt die Server Vorstellung von Cracked server auf diesem Forum erlaubt? Oder bekommt ihr nicht mit das hier cracked server vorgestellt werden?

mfg Aggrokiller

PandaBlack
14.06.2011, 18:03
Ahoy,
nein dies ist nicht erlaubt und jedes mal wenn ein User dies meldet, gehe ich dem nach, verwarne den User und lösche den Thread. Damit hat sich das und das IHR MIR begegnet, ist sehr unwahrscheinlich, zocke atm KEIN Minecraft mehr aus Zeitgründen, denke bei Locou wird dies genauso sein.
Also bitte so einen Server mit Hinweisen melden, ich kümmere mich gerne um solche Fälle von Kiddys, die lieber für 15 Euro ein Eis kaufen als sich das Spiel zu leisten. ;)

mfg 8:<

Aggrokiller
14.06.2011, 18:10
ok...ich werde diese threads mit cracked server melden

Jey_Bee
14.06.2011, 18:11
Das Problem ist, das einen Server aufbauen im Grunde auch mit einem unregistrierten Account möglich und erlaubt ist, solange man selbst nicht mit einem "ungültigen" Account drauf spielt. Das mag im ersten Momnet sinnfrei klingen, ist aber möglich.

Auch ist es nicht "verboten", in den Serveroptionen den Account-Check (Online-Modus) zu deaktivieren (online=false).
Womit es ja ohnehin erst ermöglicht wird, auf einen Server mit "ungültigem" Account zu connecten.

Bleibt also die Frage, warum es diese Option überhaupt gibt, den Online-Check zu deaktivieren.
Der warscheinlichste Grund ist, das auch Spieler ohne "permanenten" Internet gemeinsam zb. im LAN spielen können.

Lange rede kurzer Sinn.. das betreiben eines Servers auf dem User mit ungültigem Account (gecrackt) einloggen können, sind natürlich nicht verboten. Wie die Serverinhaber schlussendlich mit solchen Usern umgehen, steht auf einem anderen Blatt. Vor allem wenn in dem Rahmen auch noch existierende Accounts misbraucht werden.

Ich habe zb. auf meinem Server den Account(Online)-Check derzeit auch noch deaktiviert, da ich mit einem 2. Offline-Char diverse Test auf meinem Server durchführen kann.

Das heißt aber nicht, das ich einen "Cracked"-Server habe, oder selbst das Spiel nicht gekauft habe!
Im Gegenteil... ein 2. bezahlter Account für mich selbst ist bereits in die Wege geleitet.

criz_criz
14.06.2011, 18:38
Man kann aber denke ich verlangen, dass ein Server, der hier im Forum für den öffentlichen Zugang beworben wird, diese Option deaktiviert haben muss und schon gar nicht damit Werbung macht.

Mit der korrekten rechtlichen Lage hast Du natürlich Recht, aber da kann man die Regeln einfach an den gesunden Menschenverstand knüpfen.

Jey_Bee
14.06.2011, 18:55
Auch hier ist eben die Frage, warum ein Serverbetreiber diese Option aktivert oder deaktivert hat.

Natürlich hast Du recht, wenn ein Serverbetreiber auch noch damit wirbt, das der Accountcheck deaktiviert ist, das der Verdacht nahe liegt, das er auch speziell auf User abziehlt die keinen gültigen Account haben.

Alles darüber hinnaus ist aber primär spekulation. Und wie gesagt im Grunde nicht verboten, einen Server ohne Sccount-Check zu betreiben. Wirft nur ein etwas "schlechteres" Licht auf den Server.

criz_criz
14.06.2011, 19:31
Jo, wie Du schon gesagt hast, die Technik macht es einem schwer, da eine klare Einschätzung treffen zu können. Sehr schade, da die Community im allgemeinen zumindest moralisch gegen Cracks steht. Wäre schön, wenn es noch die passenden Werkzeuge dazu gibt, das durchzusetzen^^

Pechpilz
14.06.2011, 19:44
Lol ich wüsste net warum die leute nicht so ne Server machen sollen ^^
Kann halt jeder Depp drauf und alles Kaputt hauen, bannen geht ja net wegen Namenswechsel (oder per CyberGhost oder so den Server immer wechseln ^^)
Tja, ist deren Entscheidung. Vllt ne unterabteilung für "Offline-Modus-Server"?

Erki
14.06.2011, 20:10
Lol ich wüsste net warum die leute nicht so ne Server machen sollen ^^
Kann halt jeder Depp drauf und alles Kaputt hauen, bannen geht ja net wegen Namenswechsel (oder per CyberGhost oder so den Server immer wechseln ^^)
Tja, ist deren Entscheidung. Vllt ne unterabteilung für "Offline-Modus-Server"?
Damit würde man den Leute aber eine Plattform bieten anstatt sie durch Verwarnungen & Threadlöschungen vllt. dann doch dazu zu bewegen sich das Spiel zu kaufen.

Jey_Bee
14.06.2011, 20:31
Nein fördern sollte man solche Server natürlich nicht explizit auch noch.
Auch das werben speziell solcher Server kann (und sollte) man evtl. auch noch verbieten, da es User mit ungültigen Minecraft-Accounts natürlich anzieht.

Heuwiesel
15.06.2011, 19:42
Ich würde auch nicht jeden Server nur weil er ein zusätzlichen Passwortschutz verwendet in die dunkle Ecke stellen. Das kann man auch mit einem Server machen, der auf online Mode läuft. Was die diversen Namen angeht, welche du auf dem Server als Chars gesehen hast, ist auch über ein Plugin zu bewerkstelligen. Du spielst zwar mit einem regulären Account, erscheinst aber ingame mit anderem Namen. Allerdings finde ich Werbung für einen Server, der gezielt auf gecrackte Accounts aus ist, sollte nicht gefördert werden.

Ich selber würde auch schon aufgrund der Ban-Möglichkeit niemals einen öffentlichen Server anbieten , der nicht im online Mode läuft. Viel zu unsicher...

Genao
16.06.2011, 11:01
1. Man kann es definitiv nicht an /register- und /login-Befehlen allein festmachen. Ich habe schon eine ganze Menge Server gesehen, die das auch einfach als zusätzlichen Schutz anbieten.

2. Wenn man Login-Probleme (wie in den letzten Tagen) betrachtet, gibt es durchaus auch gute Gründe, sich nicht vom zentralen Minecraft-Login-Server abhängig zu machen.

3. Aus Datenschutzgründen kann es auch gute Motive geben, den eigenen Client zu modifizieren und ohne Login zu spielen. Über den zentralen Login-Server ist nämlich durchaus komplett trackbar, wer wann, wie oft, von wo sich mit welchen Servern verbunden hat - selbst beim Offline-Spiel muss man sich erst anmelden. Bei jedem anderen Spieleanbieter wird insbesondere die wiederkehrende Anmeldung beim Offline-Spiel völlig zu Recht meist heftig kritisiert - bei Minecraft drückt man komischerweise alle Augen zu.

Und bitte nicht sagen, dass man Accounts weitgehend anonym erstellt und diese Informationen deshalb wertlos wären - neben der IP-Adresse, die wenigstens grob die Herkunft einordnen kann, einer eventuell hilfreichen Emailadresse, wurden zur Bezahlung des Accounts meist weitere Daten angegeben, die verknüpfbar sind. Nebenbei verwenden viele ihren Minecraftnamen auch an anderen Stellen, so dass man nach kurzer Recherche meist ein umfangreiches Personenprofil hätte.

criz_criz
16.06.2011, 11:23
Solange man "aus Datenschutzgründen" und illegale Cracks nicht unterscheiden kann und ersteres eher die Ausnahme ist, bleibt nur, solche Accounts ganz rauszuhalten.

Beim Offlinespiel muss man sich nur einmal anmelden, um den Kram überhaupt runterladen zu können. Mangels Pappschachtel ja logisch. Danach kann man selbstverständlich komplett offline weiterspielen. Insofern kein unterschied zu anderen Spielen.

Wer ernsthaft durch Minecraft seine Privatsphäre (nicht nur theoretisch) bedroht sieht, sollte es lieber nicht spielen. Und niemals etwas im Internet kaufen. Und hat hoffentlich auch in keinem Laden jemals mit EC-Karte gezahlt...

Ataman
16.06.2011, 11:31
Genao
Accountdaten bei Mojang zu hinterlegen ist also bedenklich, bei privaten Serverbetreibern aber akzeptabel.
Sorry aber mit dieser Logik sollte wohl keiner durchs Leben wandeln.


EDIT:
Wtf 'Majong' ^^/

Genao
16.06.2011, 11:37
Solange man "aus Datenschutzgründen" und illegale Cracks nicht unterscheiden kann und ersteres eher die Ausnahme ist, bleibt nur, solche Accounts ganz rauszuhalten.

Beim Offlinespiel muss man sich nur einmal anmelden, um den Kram überhaupt runterladen zu können. Mangels Pappschachtel ja logisch. Danach kann man selbstverständlich komplett offline weiterspielen. Insofern kein unterschied zu anderen Spielen.

Interessant bereits die Grundannahme, dass wer seine Daten unter Kontrolle halten will, ja etwas Illegales zu verbergen haben muss bzw. damit auf eine Stufe gestellt wird. So weit haben und Facebook und Co also schon gebracht, dass eine Unschuldsvermutung in dieser Richtung nicht mehr existiert, sondern Datenschutz als etwas Störendes dargestellt wird, den ohnehin nur Kriminelle nutzen.

Auch der zweite Satz ist seit der Version 1.6 nicht mehr richtig. Sollte man nämlich eine Internetverbindung haben, sich aber nicht anmelden wollen, kommt eine sehr große Warnmeldung, dass man eine unlizensierte Version einsetzt bzw. von einer anderen Stelle angemeldet ist. Neben dem Schreck, der einem dabei beim ersten Mal durch die Glieder fährt, ist sie auch einfach extrem störend.


Wer ernsthaft durch Minecraft seine Privatsphäre (nicht nur theoretisch) bedroht sieht, sollte es lieber nicht spielen. Und niemals etwas im Internet kaufen. Und hat hoffentlich auch in keinem Laden jemals mit EC-Karte gezahlt...

Ich sehe nicht ein, dass man sich ständig immer mehr zurückziehen und einschränken soll, wenn man keine Datenprostitution haben will. Das ist ein völlig falscher Ansatz. Plötzlich muss sich nicht mehr der rechtfertigen, der Daten erhebt und verarbeitet, sondern es muss sich der rechtfertigen bzw. wird ausgeschlossen, der das nicht möchte. Der Grundsatz im Datenschutzgesetz lautet Datensparsamkeit und Datenvermeidung - und spätestens seit dem Einbruch im Sony-Playstation-Network sollte es auch dem Letzten langsam dämmern, warum das auch der einzig sinnvolle Weg ist. Nur Daten, die nicht existieren, können auch nicht missbraucht werden.

Nicidark
16.06.2011, 11:41
Ich persönlich habe auch einen gecrackter Server laufen, da mein Kolleg kein MC kaufen kann, und wir zusammen spielen können. Wenn dadurch mit meinem Kolleg spielen kann, finde ich es gut.

LG Nici

Genao
16.06.2011, 11:48
Genao
Accountdaten bei Mojang zu hinterlegen ist also bedenklich, bei privaten Serverbetreibern aber akzeptabel.

Die Frage beim Datenschutz ist immer: Wer hat wie viel? Man kann nicht vollständig vermeiden, dass man Datenspuren hinterlässt. Man kann nur versuchen aufzupassen, dass diese möglichst schwer zusammenfügbar sind.

Und da unterscheidet sich die Situation doch etwas:

1. Der Serverbetreiber muss außer meinem Accountnamen und meinem Passwort (im Offline-Modus mit entsprechenden Plugins) keine weiteren direkten Informationen erhalten - Mojang hat da durch Email und vor allem Zahlung schon etwas mehr.

2. Bei verschiedenen Servern kann ich unter verschiedenen Namen auftreten (falls sie im Offline-Modus sind). Gegenüber Mojang loggt man sich immer mit dem gleichen Accountnamen ein, egal auf welchem Server man dann spielt. Es sei denn, man kauft sehr viele Accounts, was mit der Zeit aber doch leicht ins Geld gehen könnte... Mojang hat als Zentralinstanz also deutlich mehr Überblick als ein einzelner Serverbetreiber. Nebenbei laufen bei Mojang auch Daten beim Offline-Spielen ein, die ein Serverbetreiber naturgemäß nie haben könnte.

3. Die Konzentration der Daten aller Minecraftspieler bei Mojang weckt ganz andere Begehrlichkeiten als die doch sehr überschaubare Anzahl bei den einzelnen Serverbetreibern.

Ich will nicht sagen, dass Mojang hier nun die große böse Firma ist, die alle ausspioniert. Nur: Sony hat perfekt vorgeführt, dass Datenhalden auch plötzlich den Besitzer wechseln können. Und dann sind die Verwertungsmöglichkeiten ganz andere...

PandaBlack
16.06.2011, 11:50
Auch der zweite Satz ist seit der Version 1.6 nicht mehr richtig. Sollte man nämlich eine Internetverbindung haben, sich aber nicht anmelden wollen, kommt eine sehr große Warnmeldung, dass man eine unlizensierte Version einsetzt bzw. von einer anderen Stelle angemeldet ist. Neben dem Schreck, der einem dabei beim ersten Mal durch die Glieder fährt, ist sie auch einfach extrem störend.
Also wäre es für dich beruhigender, das irgendwer und irgendwo, ohne dein Wissen mit DEINEM Account spielen könnte? Und somit auf einigen Servern unter deinen Namen für ne menge Chaos sorgen kann. :wus:

Wir entgleisen auch mit dem Thema, es geht hier im Server für "gecrackte" Clients und da gibt es keine Haarspalterei, hier gilt das Hausrecht. Wir wollen solche Server nicht und damit Ende. Wie gesagt einfach Melden, einer meiner oder ein Mod kümmert sich darum bzw. geht dem nach.

Jey_Bee
16.06.2011, 12:02
Also ich verstehe ehrlich gesagt die Richtung der Diskusion gerade nicht so ganz?
Wieso wird auf einmal die Priavtsphäre und der Datenschutz diskutiert, wenn es um Kern um ungültige Accounts geht?
Jeder Spieleentwickler hat natürlich das Recht, "Raubkopien" einen Riegel vorzuschieben. Die Methoden um dies zu umzusetzen sind so unterschiedlich, wie die Spiele selbst.
Und Mojang geht da meiner Meinung nach noch den simpelsten weg. Kein Kopierschutz im herkömlichen Sinne, sondern nur ein zentraler Anmeldeserver, der auch gleichzeitig der einzigste Vertriebsweg ist (Onlineverkauf).

Sollte man meine Internetverbindung haben, kann man das Spiel dennoch spielen, was bei vielen kommerziellen Spielen schon gar nicht mehr möglich ist.
Das bei allen Onlineaktionen mehr oder weniger persönliche Daten versendet werden, liegt in der Natur der Technik.
Da spielt es nur eine untergeordnete Rolle, ob es sich um eine Forumanmeldung handelt, Onlinespiel, Onlineshop oder gar Banking.

Und da muss ich criz_criz schon recht geben, wer seine Privatsphäre bei einem Spiel wie Minecraft gefärdet sieht, muss es ja nicht spielen. Aber wer es spielen möchte, sollte es sich dann doch auch bitte kaufen. Und dazu sind nunmal angesichts des Internets minimale Informationen des Nutzers notwendig.

Darüber hinn aus bezeifel ich auch, das Notch bei ungültigen Accounts gleich irgendwie rechtliche Schritte einleitet.
Dafür sieht Notch das tatsächlich viel zu locker! Er sagt sich ganz simpel: "Wer mein Spiel ohne es zu kaufen Spielen will, oder sich Accounts erschleicht (zb. von dubiosen Händlern oder via crack etc.) hat selber schuld und wird wieder gelöscht." Ganz einfache Sache, und bei nur einem einzigen Vertriebsweg auch sehr leicht zu "kontrolieren".
Deswegen auch der gern missverstandene Hinweiß im Spiel, das man eine illegale Version hat, oder sich von einer anderen Stelle auch eingelogt hat (Offline), wenn man sich eben nicht über den Minecraft-Server eingelogt hat, oder tatsächlich offline spielt.

Denn Notch st natürlich auch nicht blöd (Sonst wäre sein Spiel nicht so erfolgreich), und weis natürlich, das die Zahl der ungültigen Accounts/Spieler von "gecrackten" Versionen vermutlich derer die es sich gekauft haben, deutlich übersteigt.

criz_criz
16.06.2011, 12:06
Bezüglich 1.6 habe ich mich geirrt.

Um den Rest mal nüchtern zu betrachten.

Erstmal geht es nur um Minecraft. Mit der Onlineauthentifizierung soll gewährleistet werden, dass die User das Spiel auch gekauft haben. Auch bei Unschuldsvermutung wäre es naiv davon auszugehen, dass jeder Spieler das Spiel wirklich bezahlt hat. Auf Minecraft bezogen ist die Registrierung ja auch denkbar anonym. Die Übertragung der IP ist nunmal überall im Netz unabdingbar. Über die Folgen mache ich mir bei Minecraft gegenüber anderen Zielen aber weniger Sorgen. Emailadresse und Nickname fallen aber unter den Punkt Medienkompetenz. Ob man da dieselben Daten wie andernorts verwendet steht jedem frei, und wer möchte, kann für dieses Zweck einmalige Daten verwenden.

Rein auf Minecraft bezogen wird einem nicht mehr abverlangt, als für jede Internetnutzung notwendig ist.

Dass bei der Verknüpfung mit der Zahlung weitere, diesmal wirklich persönliche Informationen, übertragen werden, stimmt. Nur wo ist hier die Alternative? Jede Form von elektronischer Zahlung ist irgendwo gespeichert. Jeder Händler/Verkäufer on- und offline, bei dem man nicht mit Bargeld gezahlt hat, hat Deine Daten. Und auch da fallen mir genügend Beispiele ein, die weitaus bedenklicher sind, als Mojang in Verbindung mit bspw. einem großen Zahlungsanbieter wie Paypal.

Bei den Daten, die man so von sich preisgeben kann, verlangt Minecraft das Minimum. Bis auf die Zahlung ist es anonym, und das Bezahlen, wenn nicht per Bargeld, ist überall in unserem Leben theoretisch nachverfolgbar.

Bezogen auf das Eingangsthema finde ich Onlineauthentifizierung völlig legitim und die Einstellung, Server die diese verhindern, im Sinne der Bekämpfung gecrackter Accounts richtig.

Genao
16.06.2011, 12:09
Also wäre es für dich beruhigender, das irgendwer und irgendwo, ohne dein Wissen mit DEINEM Account spielen könnte? Und somit auf einigen Servern unter deinen Namen für ne menge Chaos sorgen kann. :wus:

Die Frage ist halt, was man als "SEINEN" Account ansieht. Wenn ich bereits auf einem Server mit einem bestimmten Namen gespielt habe, wird durch die üblichen Register-/Login-Plugins verhindert, dass jemand dort mit meinem Namen spielen kann. Er müsste dazu mein Passwort per /login eingeben.

Wenn dagegen auf einem anderen Server jemand meinen Namen verwendet, dann ist das halt so - gehört aber nicht zu meinem Account. Wenn ich später dort spielen wöllte, hätte ich halt Pech und müsste einen anderen Namen nehmen (was aber ohnehin keine schlechte Idee ist - siehe oben). In vielen anderen Onlinespielen ist es gang und gäbe, dass der Name nicht eindeutig ist. Niemand käme bei WoW auf die Idee, dass der Lêgólàs von Realm 1 unbedingt identisch mit dem Lêgólàs von Realm 2 ist.

PandaBlack
16.06.2011, 12:12
Die Frage ist halt, was man als "SEINEN" Account ansieht. Wenn ich bereits auf einem Server mit einem bestimmten Namen gespielt habe, wird durch die üblichen Register-/Login-Plugins verhindert, dass jemand dort mit meinem Namen spielen kann. Er müsste dazu mein Passwort per /login eingeben.

Ab hier hätten die Serverebtreiber aber wieder deine Logindaten..also was soll das nun bitte bringen? Teufelskreis?!

criz_criz
16.06.2011, 12:15
Bezüglich 1.6 habe ich mich geirrt.

Um den Rest mal nüchtern zu betrachten.

Erstmal geht es nur um Minecraft. Mit der Onlineauthentifizierung soll gewährleistet werden, dass die User das Spiel auch gekauft haben. Auch bei Unschuldsvermutung wäre es naiv davon auszugehen, dass jeder Spieler das Spiel wirklich bezahlt hat. Auf Minecraft bezogen ist die Registrierung ja auch denkbar anonym. Die Übertragung der IP ist nunmal überall im Netz unabdingbar. Über die Folgen mache ich mir bei Minecraft gegenüber anderen Zielen aber weniger Sorgen. Emailadresse und Nickname fallen aber unter den Punkt Medienkompetenz. Ob man da dieselben Daten wie andernorts verwendet steht jedem frei, und wer möchte, kann für dieses Zweck einmalige Daten verwenden.

Rein auf Minecraft bezogen wird einem nicht mehr abverlangt, als für jede Internetnutzung notwendig ist.

Dass bei der Verknüpfung mit der Zahlung weitere, diesmal wirklich persönliche Informationen, übertragen werden, stimmt. Nur wo ist hier die Alternative? Jede Form von elektronischer Zahlung ist irgendwo gespeichert. Jeder Händler/Verkäufer on- und offline, bei dem man nicht mit Bargeld gezahlt hat, hat Deine Daten. Und auch da fallen mir genügend Beispiele ein, die weitaus bedenklicher sind, als Mojang in Verbindung mit bspw. einem großen Zahlungsanbieter wie Paypal.

Bei den Daten, die man so von sich preisgeben kann, verlangt Minecraft das Minimum. Bis auf die Zahlung ist es anonym, und das Bezahlen, wenn nicht per Bargeld, ist überall in unserem Leben theoretisch nachverfolgbar.

Bezogen auf das Eingangsthema finde ich Onlineauthentifizierung völlig legitim und die Einstellung, Server die diese verhindern, im Sinne der Bekämpfung gecrackter Accounts richtig.

Edit: Beim Thema Begehrlichkeiten und vor allem gesetzlichen Verpflichtungen habe ich am meisten Angst um meine Persönlichkeitsdaten die beim lieben Staat hinterlegt sind. Während ein (böses) Wirtschaftsunternehmen jede kleinste Information penibel schützen muss, reicht es beim Amt auch mal, eine Tür aufzuhebeln.

Ataman
16.06.2011, 12:31
Genao
Keiner zwingt jemanden, die persönliche Privatadresse bei Mojang anzugeben. Ich kann genau so behaupten, dass man sich bei Privaten mit seiner Wohnadresse anmelden muss.
Es kann und darf nicht sein, dass man sich auf privaten Servern registrieren muss. Das ist Datenschutztechnisch vielfach gefährlicher als Mojang.
Es gibt im Vorstellungsforum Server, bei denen es mir eiskalt den Rücken runterläuft wenn ich sehe, wie Inkompetenz mit Zahlungssystemen für IG-Privilegien kombiniert werden. Aussen hui, innen Pfui lautet dort die Devise. Jeder der nicht gerade technisch bewandert ist, sieht die Fehler unter Umständen nicht einmal.
Aber hey, lieber die eigenen Bankdaten bei so einem Quarkserver hinterlassen, oder?

Und wenn sich jemand Sorgen darum macht, dass ein Nick auf verschiedenen Servern derselbe ist, dann sollte derjenige mal anfangen zu denken.
1. Es ist ein Nick der frei erfunden werden kann. Wer einen Nick wählt der Rückschlüsse auf sein Privatleben schliessen lässt, mangelt an gesunden Menschenverstand.
2. Durch die zentrale Verwaltung von Nicknames kann sicher gestellt werden, dass nicht mal kurz eben ein anderer den Platz eines Kollegen einnimmt und Informationen ergaunert. (Ja stell dir vor, nur weil ein Server ein /login erwartet, bedeutet das noch lange nicht, dass die Administratoren alles ehrliche Leute sind).

EDIT:
Auf einem Server mit /login zu spielen kann man getrost als "Grobfahrlässig" bezeichnen.

Wurzelpeter
16.06.2011, 12:34
&hellip;&hellip;.
Google setzt eine Vielfalt von Methoden ein, um Daten seiner Nutzer zu sammeln. Das Click-Tracking ermöglicht es Google schon lange, jeden Klick, den irgendjemand auf einem seiner Server macht, aufzuzeichnen. Log-Files speichern jeden Zugriff auf jeden Google-Server, wobei stets Grunddaten wie die IP-Adresse der Nutzer, Ort, Datum, Zeit, Zeitzone, Sprache, Betriebssystem und Browser aufgezeichnet werden (die so genannte "Standard-Loginformation"). Auch darüber hinausgehende Informationen werden an Google übermittelt, und zwar mit Hilfe von Java-Scripts und Web-Beacons, die in die Google-Seiten integriert sind.(6) Cookies werden auf allen Google-Seiten verwendet. Ursprünglich sollten diese Cookies mit dem Jahr 2038 ablaufen. 2007 wurde das System jedoch so geändert, dass die derzeit eingesetzten Cookies nur mehr eine Laufzeit von zwei Jahren haben &ndash; außer man verwendet Google in dieser Zeit, denn in diesem Fall läuft das Cookie weitere zwei Jahre, womit das Cookie so gut wie kein Ablaufdatum mehr besitzt. Cookies, die Information an Google übermitteln, werden nicht nur auf Googles eigenen Seiten eingesetzt, sondern auch auf scheinbar nicht mit Google verbundenen Seiten, die AdSense, AdWords, DoubleClick-Werbung oder das Statistik-Tool Google Analytics verwenden. Die meisten Nutzer, und sogar die meisten Web-Administratoren wissen nichts von den technischen Implikationen dieser Dienste, d.h. dass diese Cookies dem Sammeln von Daten über das Verhalten der Nutzer auf vielen Nicht-Google-Seiten dienen. Neben diesen recht undurchsichtigen Technologien, die nur der technisch versierten Google-Klientel bekannt sind, gibt es auch Datensätze, die die Nutzer selbst anlegen. Die Nutzer füllen freiwillig Formulare aus, um ein Konto zu eröffnen, womit teilweise sehr persönlichen Details preisgegeben werden. Genau durch diese Zusammenführung von Informationen von einer Vielzahl von Diensten sowie von Drittparteien ist Google in der Lage, dieses umfangreiche Wissen über seine Nutzer zu sammeln, welches das Unternehmen so mächtig und so attraktiv für Werbekunden macht.

Für analytische Zwecke können wir drei Arten von Profilen unterscheiden, die zusammen ein umfassendes Profil für jeden Nutzer ergeben. Er wird zuerst als "Wissensperson" beobachtet, mit seinen Interessen und Informationsnutzungsmustern, in einem zweiten Schritt als "soziale Person", wobei seine realen Identitäten, Kontakte und die Kommunikation mit anderen Nutzern ausgewertet werden. Der letzte Datensatz erfasst den Nutzer schließlich als "physische Person" im realen Raum.

Die folgende Übersicht ist keineswegs eine vollständige Auflistung der Google-Dienste, allein schon deswegen nicht, weil sich ihre Anzahl ständig vergrößert. Wir gehen jedoch davon aus, dass in der Zukunft hinzugefügte Dienste den Umfang dieser drei Profile noch weiter vergrößern werden.

Profil 1: Die Wissensperson

Der einfache Google-Suchdienst hat von seinen Nutzern nie verlangt, ein Konto zu eröffnen oder von sich aus persönliche Informationen bekannt zu geben. Die Standard-Loginformation wird jedoch immer im Hintergrund aufgenommen. Darüber hinaus erfassen die Google-Server Informationen, die mit der Suchfunktion selbst zu tun haben: Die Suchanfrage, die Sprach-Voreinstellungen, den Ländercode in der Top-Level-Domain (ob also z.B. Google.com oder Google.at genutzt wird), die Ergebnisseiten der Suchmaschine und die Zahl der Suchergebnisse, sowie auch Einstellungen wie safe search (die nicht jugendfreien Content blockieren soll), oder zusätzliche Suchoptionen wie Dateityp und Region.

Mehrere andere Dienste können der gleichen Kategorie zugeordnet werden, erstens weil sie es ihren Nutzern ermöglichen, Web-Content von Drittparteien zu suchen &ndash; seien es Webseiten, Zeitschriften, Bücher, Bilder oder Produkte &ndash; und zweitens, weil Google sie dafür einsetzt, ähnliche Datensätze über seine Nutzer zu sammeln. Diese Dienste umfassen Google Directory, Image Search, News Search, News Archive Search, Google Scholar, Google Books, Google Video, Blog Search, das von Google gehostete LIFE Foto-Archiv, oder Google Product Search (früher als Froogle bekannt).

Hal Roberts vom Berkman Center for Internet & Society an der Harvard Universität schreibt:
Es ist sogar wahrscheinlich, dass diese Sammlung von Suchbegriffen, IP-Adressen und Cookies die größte und sensibelste existierende Datensammlung ist, sowohl online als auch offline. Egal ob Google sich nun entscheidet, den relativ einfachen Schritt zu tun, der notwendig ist, um aus dieser Sammlung von Suchdaten eine Datenbank mit personenbezogenen Daten herzustellen, es hat jedenfalls die Möglichkeit, personenbezogene Daten aus dieser Sammlung abzurufen, wann immer es will (oder von einer Regierung, einem Eindringling, einem unzufriedenen Mitarbeiter usw. dazu genötigt wird).(7)
Dienste wie AdSense, AdWords, AdPlanner oder Analytics (8) haben Google dabei geholfen, weit über die eigentlichen Google Seiten hinaus zu expandieren: Google Analytics kann auf jeder Webseite kostenlos installiert werden. Google darf aber im Gegenzug Informationen von diesen Seiten sammeln. Schätzungen zufolge ist diese "Software in achtzig Prozent der häufig besuchten deutschsprachigen Internetseiten integriert".(9) Das gleiche Prinzip liegt auch den Werbesystemen Googles zugrunde. Die Besucher von Nicht-Google-Seiten wissen für gewöhnlich nicht, dass ihre Online-Aktivitäten dennoch von Google aufgezeichnet werden können, denn "früher konnten Web-Firmen die Aktivitäten ihrer Kunden nur auf ihren eigenen Seiten überwachen. In den letzten Jahren haben die Internet-Riesen allerdings ihre Reichweite vergrößert, indem sie als Vermittler fungieren, die auf tausenden von Webseiten Anzeigen schalten und damit die Aktivitäten der Menschen auf viel mehr Seiten verfolgen können."(10)

Chrome, der neue Web-Browser von Google und ein gutes Beispiel für die Entwicklung der Google-Wolke, muss ebenfalls als Werkzeug zur Herstellung des Wissensprofils von Nutzern gesehen werden, wobei ein zusätzlicher Vorteil darin liegt, dass die Unterscheidung zwischen dem Online- und Offline-Wissen des Nutzers verwischt wird. "Das Design von Chrome schließt die Lücke zwischen dem Desktop und dem so genannten &sbquo;Cloud Computing&rsquo;. Mit einem einzigen Knopfdruck ermöglicht es Chrome, einen Desktop, ein Menü oder eine Verknüpfung zu jeder beliebigen Webseite oder Web-Applikation anzulegen, womit die Trennung zwischen Online-Information und Information auf dem PC verwischt wird."(11) Die Omnibox-Funktion von Chrome, eine Adressleiste, die wie ein Google-Suchfenster mit automatischer Vorschlagsfunktion funktioniert, zeichnet jedes eingegebene Zeichen auf, auch wenn die Enter-Taste nicht gedrückt wird.(12) Auf heftige Kritik antwortete Google, dass die über Tastenanschläge (in Verbindung mit der IP-Adresse) aufgezeichneten Daten innerhalb von 24 Stunden anonymisiert würden.(13) Bedenken wurden auch bezüglich der Verlaufs-Suchfunktion von Chrome geäußert, die sensible Nutzerdaten wie persönliche Finanz- und Gesundheitsdaten auf verschlüsselten Seiten (https://) indiziert und speichert.(14)

Neue Dienste werden eingeführt, um systematisch Daten zu erfassen, die bisher nicht im Nutzerprofil enthalten waren. Dabei können die Grunddaten eines Nutzers mit Informationen über praktisch jeden Aspekt seiner Informationsbedürfnisse angereichert und kombiniert werden: Google-Server überwachen und zeichnen auf, wonach die Nutzer suchen (Google Search, Google Toolbar, Google Web History), welche Webseiten sie besuchen (Google Chrome, Web Accelerator), welche Dateien (Dokumente, E-Mails, Chats, Surf-Verlauf) sie auf ihren Computern haben (Google Desktop), was sie lesen und mit Lesezeichen versehen (Google Books einschließlich personalisierter Bibliothek, Google Notebook, Google Bookmarks, Google Reader), was sie in ihren E-Mails (Gmail) sowie in Arbeitsdateien und persönlichen Dokumenten online (Google Docs) und offline (Google Desktop), in Diskussionsgruppen (Google Groups), Blogs (Blogger) oder Chats (Google Talk) schreiben, was sie übersetzen, und welche Sprachen dabei beteiligt sind (Google Translate).

Profil 2: Die soziale Person

Mit der Entstehung des Web 2.0 wurde klar, dass Nutzer nicht nur einzelne Menschen auf der Suche nach Information sind, sondern auch enge oder lose soziale Bindungen eingehen, sowohl online als offline. Im Zuge des Wachstums der Google-Dienste wurde das Portfolio um personalisierte Programme erweitert, welche die Nutzer als soziale Wesen erfassen.

Das Eröffnen eines Google-Kontos schafft den Nutzern Zugang zu einer Vielzahl von Diensten, von denen die meisten nicht von "außerhalb" des Kontos verfügbar sind. Wenn man sich entscheidet, das eigene Profil zu bearbeiten, dann umfassen die persönlichen Daten, die Google dem Konto entnimmt, nicht nur die Zahl der Logins, das Passwort und die E-Mail-Adresse, sondern auch den Wohnort, den realen Vor- und Familiennamen, den nick name, die Adresse, weitere E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Datum und Ort der Geburt, frühere Wohnorte, den Beruf, gegenwärtige und frühere Beschäftigungsverhältnisse, eine kurze Biografie, Interessen, Fotos, sowie Links zu Online-Fotoalben, Social-Networking-Profilen und persönlichen Webseiten.

Darüber hinaus hat Google früher unabhängige Seiten wie YouTube und Blogger gekauft, womit deren Kontoinformationen automatisch "übersiedelt" wurden, während überdies weitere soziale Netzwerke wie orkut und Lively, Chat, Calendar, Mobiltelefonie und andere Dienste eingeführt wurden.

Neben dem Monitoring des gesamten Inhalts der Kommunikation (E-Mails, Postings, verschickte und erhaltene Textmitteilungen) speichern Dienste wie Google Groups, Gmail, Google Talk, Friends Connect oder orkut-Store alle externen Texte, Bilder, Fotos, sowie Video- und Audio-Dateien, die hochgeladen werden, aber auch Kontaktlisten und Gruppen, die von einem Nutzer verwaltet werden, Nachrichten oder Themen, die verfolgt wurden, persönliche Seiten, die von einem Nutzer erstellt oder bearbeitet werden, und die vorgenommenen Wertungen. Google-Server zeichnen auch auf, mit wem sich Nutzer vernetzen (orkut), wo, wann und warum sie Freunde und berufliche Kontakte treffen, welche Freunde auf Einladungen reagierten, welche E-Mail-Adressen diese Kontakte haben (Google Calendar), wo sie online einkaufen, welche Produkte sie suchen (Catalog Search, Product Search, Google Store), welche Kreditkarten sie verwenden sowie die Gültigkeitsdauer und Sicherheitsnummern dieser Karten; wo sie einkaufen, ihre Versandadressen, wie viel sie einkaufen und zu welchem Preis, von wem sie etwas kaufen, und auf welche Art die Zahlung erfolgte (Google Checkout, Google Video). Darüber hinaus werden auch Informationen über Aktienportfolios, d.h. die gewählten Aktien, die Anzahl der Aktien eines Nutzers, sowie Datum, Zeit und der Preis des Kaufs aufgenommen (Google Finance).
&hellip;&hellip;&hellip;




Dieses Zitat stammt aus dem 6 Seiten starken Beitrag &bdquo;der Zweite Index&ldquo; von Felix Stadler felix.openflows.com und Christine Mayer zum Dossier &bdquo;Die Politik des Suchens&ldquo; und wurde von mir auf http://www.bpb.de gefunden

Hier der Direktlink zum gesammten Dossier
http://www.bpb.de/themen/I3OL1S,0,0,Die_Politik_des_Suchens.html

Ich kann hier eigentlich nur jedem raten, der sich ein wenig über die &bdquo;Sammelwut&ldquo; einiger Großkonzerne aufregt, sich diesen Beitrag einmal durchzulesen.

Im Anschluss daran sollte man ein wenig Reflektieren, welche daten von einem selbst eben diese Großkonzerne ohne das eigene Zutun von einem selbst schon bekommen haben können, da sie in Verträgen mit den großen Suchmaschinen stehen.

Wer sich fragt, warum ich mich mit solch trockenen Themen auseinandersetze... Berufsbedingt ;)

Genao
16.06.2011, 12:35
Ab hier hätten die Serverebtreiber aber wieder deine Logindaten..also was soll das nun bitte bringen? Teufelskreis?!

Welche denn? Wenn man auf jedem Server mit anderem Namen spielt, hat er einen Namen und ein Passwort, welches nirgends sonst Verwendung findet.

Ich kann parallel auf verschiedenen Servern mit verschiedenen Namen spielen, ich kann den Server wechseln und auf einem anderen unter neuem Namen anfangen, ich kann offline spielen - all das ist für den Serverbetreiber nicht zuordenbar und zu einem Profil vereinbar. Für Mojang standardmäßig dagegen schon, weil ich jedes Mal mit ein und demselben Namen mich erst bei ihren Login-Servern anmelden müsste. Das ist eine andere Qualität.

criz_criz, Jey_Bee Erst zu dem Argument, was die Bezahlung angeht: Sicher, irgendwie muss man bezahlen und in der Regel fallen dabei Daten an. Das lässt sich nicht vermeiden und Mojang ist dabei in der Tat so sparsam wie möglich. Gut, es gäbe vollständig anonyme Onlinezahlverfahren wie Paysafecard... - geschenkt.

Aber nun zu dem Punkt, was die Verifikation angeht, warum man sich also bei jedem Spielstart anmelden soll. Das ist ein typischer Fall von "der Ehrliche ist der Dumme". Minecraft-Cracks schwirren wirklich in Massen durchs Internet. Man wird auf entsprechenden Seiten kaum einen Download erwischen, der nicht zumindest einen Crack für den Offline-Modus beinhaltet. Jeder, der so Minecraft spielen will, kann ohne viel Aufwand Minecraft so spielen. Was ist also der Nutzen dieser Verifizierung für den Offline-Modus?

Es gibt keinen. Man kann damit kein Stück gegen unlizenzierte Versionen vorgehen. Aber jeder, der es sich regulär gekauft hat, soll bitte schön trotzdem mit jedem Login Tracking-Daten erzeugen. Leute, die also eine unlizenzierte Version einsetzen, genießen einen besseren Datenschutz als Leute mit regulärer Minecraftversion - absurd.

Auch im Online-Modus sieht die Sache eigentlich nicht viel besser aus. Es gibt ausreichend Server, die auch mit unlizenzierten Versionen spielbar sind - wenn auch bei weitem nicht alle. Auch hier ist wieder der Nutzer unlizenzierter Versionen im Vorteil, was Datenschutz angeht. Das einzige, was Mojang hier als Gegenleistung liefert, ist, dass sie bei Servern im Online-Modus die Authentifizierung der Spieler übernehmen.

Ataman
16.06.2011, 12:45
Auch im Online-Modus sieht die Sache eigentlich nicht viel besser aus. Es gibt ausreichend Server, die auch mit unlizenzierten Versionen spielbar sind - wenn auch bei weitem nicht alle. Auch hier ist wieder der Nutzer unlizenzierter Versionen im Vorteil, was Datenschutz angeht. Das einzige, was Mojang hier als Gegenleistung liefert, ist, dass sie bei Servern im Online-Modus die Authentifizierung der Spieler übernehmen.

Wie bitte!?
Der User, der einen Service von Leute entgegen nimmt, die gleich grundsätzlich auf Ehrlichkeit scheissen, ist also im Vorteil?

Ohne Worte. Sorry aber ich will und kann dich so nicht ernst nehmen.

Wurzelpeter
Deinen Beitrag in Ehren aber könntest du bitte einen Spoiler setzen damit der Wall of Text nicht gleich alles zukleistert und die Escape-Fehler rausnehmen?

criz_criz
16.06.2011, 12:46
Leute, die also eine unlizenzierte Version einsetzen, genießen einen besseren Datenschutz als Leute mit regulärer Minecraftversion - absurd.
Das ist nicht absurd, sondern logisch. Wenn ich mir im Laden ein Stück Butter klaue anstatt es zu bezahlen (elektronisch), hinterlasse ich auch weniger Spuren, als der "ehrliche" Kunde. Dass man als ehrlicher Kunde mehr Daten hinterlässt als jemand, der schlicht kein Kunde ist, ist kein Argument.

Wenn es garkeine Authentifizierung gäbe, müsste man sich darauf verlassen, dass Spieler aus lauter Höflichkeit eine Zahlung an Mojang richten. Irgendeinen Abgleich muss es dann ja mal geben. Ganz neben dem legal/illegal-Thema ist das Gewährleisten eines eindeutigen Usernamen wohl eh der Hauptgrund für das System.

PandaBlack
16.06.2011, 12:49
Welche denn? Wenn man auf jedem Server mit anderem Namen spielt, hat er einen Namen und ein Passwort, welches nirgends sonst Verwendung findet.
Du hast aber Anfangs davon geredet:


Und bitte nicht sagen, dass man Accounts weitgehend anonym erstellt und diese Informationen deshalb wertlos wären - neben der IP-Adresse, die wenigstens grob die Herkunft einordnen kann, einer eventuell hilfreichen Emailadresse, wurden zur Bezahlung des Accounts meist weitere Daten angegeben, die verknüpfbar sind. Nebenbei verwenden viele ihren Minecraftnamen auch an anderen Stellen, so dass man nach kurzer Recherche meist ein umfangreiches Personenprofil hätte.

Hier hättest du weitere Daten eingeben, die eigentlich nicht wichtig gewesen wären und nun für die Serverbetreiber einsehbar wären. Du gehst ja auch von Minecraftuser XYZ aus, ich auch und nicht von dir.


Es gibt keinen. Man kann damit kein Stück gegen unlizenzierte Versionen vorgehen. Aber jeder, der es sich regulär gekauft hat, soll bitte schön trotzdem mit jedem Login Tracking-Daten erzeugen. Leute, die also eine unlizenzierte Version einsetzen, genießen einen besseren Datenschutz als Leute mit regulärer Minecraftversion - absurd.
Wir genießen noch ganz andere Sachen. Aber wenn du so besorgt um all deine Daten bist, warum bist du dann hier? Hier musstest du wieder deine Email Adresse angeben, einen Usernamen, ein Password und deine IP ist auch nachvollziehbar.
Schonmal dran gedacht Minecraft mit nem guten Proxy zu spielen? Wenn dir das so wichtig ist. Und ich hoffe du hast auch nen richtigen Account und redest dir das alles nicht nur schön wegen nicht haben. ;)

Sneeper
16.06.2011, 13:19
Leute wieso Diskutiert ihr eig. immernoch über das Thema Datenschutz das habt ihr doch jetzt schon lange genug breit getreten und es wurde doch schon gesagt das ihr abschweift und zurück zu Crack versionen wolltet.

Ausserdem ihr Diskutiert darüber was man mit den Daten alles anfangen könnte, Punkt 1 man muss sie auch erst mal entschlüsseln können, Punkt 2 sie dienen auch zu eurem Schutz das wenn aus irgendwelchen gründen auch immer jemand mit deinem ACC scheisse baut der Typ der Scheisse gebaut hat rauszufinden ist und nicht du Haftbar gemacht wirst oder noch mehr.

Also lasst das Thema Datenschutz doch einfach und kommt wieder zurück zum Punkt CRACK VERSIONEN.

Wo ich auchnoch Hinzufügen wollte das mir aufgefallen ist das viele Crack versionen aus Österreich kommen, da dort meines wissen der DL von Copy right oder Crack versionen erlaubt ist, sie nur nichts hochladen dürfen.

Das soll jetzt kein schönreden sein, ich komme selber aus Deutschland und habe mir sogar 2 Accs gekauft (2ter für meine Freundin) und finde das selbst wenn man in Österreich lebt und es dort erlaubt ist die 15€ ruhig Investieren kann.

Ich hab bei MC schon leute kennen gelernt die für allen scheiss geld ausgeben was man eig nicht braucht aber bei 15€ für MC nein sagen wo sie wenigstens Spielspaß dabei haben!!!!!

Genao
16.06.2011, 13:33
Du hast aber Anfangs davon geredet:

Hier hättest du weitere Daten eingeben, die eigentlich nicht wichtig gewesen wären und nun für die Serverbetreiber einsehbar wären. Du gehst ja auch von Minecraftuser XYZ aus, ich auch und nicht von dir.

Ja, aber nochmal: Das ist eine andere Qualität. Der Serverbetreiber hat einen neuen Namen und ein Passwort - das kann er aber genau nicht zur großflächigen Verknüpfung nutzen, weil es nur er hat und nirgends sonst verwendet wird. Nebenbei wäre, wenn man schon darauf abstellt, es im Online-Modus des Servers noch schlimmer, weil dort der globale Minecraftname dem Serverbetreiber bekannt wird - deutlich wertvoller.


Wir genießen noch ganz andere Sachen. Aber wenn du so besorgt um all deine Daten bist, warum bist du dann hier? Hier musstest du wieder deine Email Adresse angeben, einen Usernamen, ein Password und deine IP ist auch nachvollziehbar.

Richtig. Habe ich mir deshalb auch exklusiv neu einfallen lassen für das Forum. Und wenn ich Lust habe, kann ich wieder meinen Account hier ändern, indem ich mich nochmal und nochmal und nochmal anmelde. Bei Minecraft wird es mit der Zeit etwas teuer und vor allem: Es ist nichtmal unverknüpfbar, denn ich muss ja auch noch zahlen. Jedes Mal dafür dann wieder eine neue Kreditkarte oder ähnliches... Gut, hier im Forum ist es ggf. über den Schreibstil verknüpfbar. Wobei: Vielleicht kann ich mcih ja auch auf das Niveau einiger "abgefuckter Flames" herablassen. ;)


Schonmal dran gedacht Minecraft mit nem guten Proxy zu spielen? Wenn dir das so wichtig ist.

Was kannst du denn über den Proxy verschleiern? Die IP-Adresse (wobei der Proxybetreiber dann automatisch wieder in einer sehr interessanten Position ist - man bräuchte genauer genommen einen Anonymisierungsdienst). Das ist aber nur ein kleiner Teil aller anfallenden Daten und nebenbei gar nicht so wichtig, wenn Mojang schon die Zahlungsinformationen hat, die oftmals einen Rückschluss auf den Klarnamen erlauben.


Und ich hoffe du hast auch nen richtigen Account und redest dir das alles nicht nur schön wegen nicht haben. ;)

Siehst du, das ist der springende Punkt. Oft, wenn man für Datenschutz argumentiert, kommt früher oder später das Argument, dass so jemand doch eventuell Dreck am Stecken hat (wenn man es auch verklausulierter ausdrückt). Aber diese Grundansicht macht das Debattieren darüber absolut zur Qual.


Das ist nicht absurd, sondern logisch. Wenn ich mir im Laden ein Stück Butter klaue anstatt es zu bezahlen (elektronisch), hinterlasse ich auch weniger Spuren, als der "ehrliche" Kunde. Dass man als ehrlicher Kunde mehr Daten hinterlässt als jemand, der schlicht kein Kunde ist, ist kein Argument.

Es soll gerüchteweise noch Läden geben, die Bargeld nehmen. Als Kunde dort habe ich also die Wahl, inwieweit ich anonym bleibe. Ich kann mich ähnlich anonym halten wie der Ladendieb.

Bei Minecraft geht es nicht - hier ist der "Ladendieb" immer im Vorteil. Und genau deshalb lohnt es sich sehr genau hinzuschauen, warum man eigentlich nicht anonym bleiben kann. Das ist so als würde die Vordertür des Ladens großartig gesichert und Kunden dürfen den Laden nur nach Ausweiskontrolle betreten und hinten steht die Hintertür offen an der als einzige "Schutzmaßnahme" ein Schild mit der Aufschrift "Kein Eingang" angebracht ist, grundsätzlich aber jeder einfach durchgehen kann. Da würde man sich als regulärer Kunde völlig zu Recht fragen, was der Sinn der Ausweiskontrolle ist.


OK. Ich denke aber, wir sind jetzt an einem Punkt, wo wir halt durchaus festgestellt haben, dass wir unterschiedlicher Ansicht sind. Die Diskussion hat sich etwas festgetreten. Ich finde es trotzdem wichtig, das einfach mal zu thematisieren.

criz_criz
16.06.2011, 13:35
Sneeper Noch schöner als OT sind Leute, die sich darüber beschweren, und gleichzeitig nur selbst ihren Senf dazugeben wollen. :rolleyes:

Ataman
16.06.2011, 14:15
OK. Ich denke aber, wir sind jetzt an einem Punkt, wo wir halt durchaus festgestellt haben, dass wir unterschiedlicher Ansicht sind. Die Diskussion hat sich etwas festgetreten. Ich finde es trotzdem wichtig, das einfach mal zu thematisieren.

Du kannst es noch so schön formulieren, die Tatsache, dass du hier Argumente, mögen sie noch so provokativ geschrieben sein, ignorierst und nur auf deinen teils völlig überzogenen Standpunkten beharrst, bleibt bestehen.

Aggrokiller
16.06.2011, 14:34
Ich würde auch nicht jeden Server nur weil er ein zusätzlichen Passwortschutz verwendet in die dunkle Ecke stellen. Das kann man auch mit einem Server machen, der auf online Mode läuft. Was die diversen Namen angeht, welche du auf dem Server als Chars gesehen hast, ist auch über ein Plugin zu bewerkstelligen. Du spielst zwar mit einem regulären Account, erscheinst aber ingame mit anderem Namen. Allerdings finde ich Werbung für einen Server, der gezielt auf gecrackte Accounts aus ist, sollte nicht gefördert werden.

Ich selber würde auch schon aufgrund der Ban-Möglichkeit niemals einen öffentlichen Server anbieten , der nicht im online Mode läuft. Viel zu unsicher...

die erschienen nicht nur mit namen im chat, sondern auf als herum laufende spieler mit skin und notch und jeb_ hatten nen mojang umhang....

Edit: (16.06.2011 um 15:36)

ihr sagt das es mit /login und /register zum schutz ist...ich hab es glaub ich nur einmal erlebt das es auf einen sicher nicht cracked server ist da bei fast allen mit /login und /register was von "online mode=false" stand.....

criz_criz
16.06.2011, 14:45
Es soll gerüchteweise noch Läden geben, die Bargeld nehmen. Als Kunde dort habe ich also die Wahl, inwieweit ich anonym bleibe. Ich kann mich ähnlich anonym halten wie der Ladendieb.

Bei Minecraft geht es nicht - hier ist der "Ladendieb" immer im Vorteil. Und genau deshalb lohnt es sich sehr genau hinzuschauen, warum man eigentlich nicht anonym bleiben kann. Das ist so als würde die Vordertür des Ladens großartig gesichert und Kunden dürfen den Laden nur nach Ausweiskontrolle betreten und hinten steht die Hintertür offen an der als einzige "Schutzmaßnahme" ein Schild mit der Aufschrift "Kein Eingang" angebracht ist, grundsätzlich aber jeder einfach durchgehen kann. Da würde man sich als regulärer Kunde völlig zu Recht fragen, was der Sinn der Ausweiskontrolle ist.
Du willst ja nicht ernsthaft fragen, warum Mojang keine Barzahlung ermöglicht...
Von den verschiedenen Varianten, im Internet zu bezahlen, bietet Mojang mittlerweile eine große Auswahl an.
Die Verwendung persönlicher Daten hat letztlich auch wenig damit zu tun, dass der Verkäufer diese Daten erhält, sondern die Bezahldienste sicher sein können, dass nicht betrogen wird. Das ist je gerade der Vorteil an Paypal und Ähnlichen, dass man sich mit persönlichen Daten nur einmal authentifizieren muss, und die verschiedenen Verkäufer dann nur die nötigsten Informationen erhalten, bzw. die Zahlung an sich.
Soweit ich weiß werden bei Paypalzahlungen ohnehin keine persönlichen Daten übertragen, jedefalls nicht in der Form, in der es nötig wäre, wenn man einzelnen Händlern jeweils alle nötigen Daten zur Verfügung stellen müsste. Da lass ich mich aber gerne auch eines besseren belehren. Nur bisher erscheint es mit sicherer einem großen Anbieter zu vertrauen, als vielen kleinen.

Genao
16.06.2011, 16:26
Du kannst es noch so schön formulieren, die Tatsache, dass du hier Argumente, mögen sie noch so provokativ geschrieben sein, ignorierst und nur auf deinen teils völlig überzogenen Standpunkten beharrst, bleibt bestehen.

Obwohl ich nicht wollte, muss ich doch nochmal (innerer Zwang). Denn dass ich ausgerechnet deine Argumente ignoriere, möchte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen. Deshalb habe ich mal deinen noch argumentivsten Post herausgesucht und werde ihn jetzt zerpflü... ich meine ausführlich beantworten: ;)


Keiner zwingt jemanden, die persönliche Privatadresse bei Mojang anzugeben. Ich kann genau so behaupten, dass man sich bei Privaten mit seiner Wohnadresse anmelden muss.

Wo habe ich behauptet, dass man sich bei Mojang mit Wohnadresse anmelden muss? Ich habe lediglich gesagt, dass es dort eine Anhäufung von Informationen gibt: Neben dem Nutzungsverhalten und einzigartigem Benutzernamen als Verkettungsmerkmal noch Email-Adresse, IP-Adressen, Zahlungsinformationen. Das habe ich gesagt - von Wohnadressen war nirgends die Rede.


Es kann und darf nicht sein, dass man sich auf privaten Servern registrieren muss. Das ist Datenschutztechnisch vielfach gefährlicher als Mojang.

Du weißt, was mit Registrierung mit dem /register-Befehl gemeint ist? Das ist etwas völlig Anderes als was du hier im Moment argumentierst. Das ist nämlich lediglich ein einziges Passwort, welches man sich explizit dafür ausdenkt und bei allen Folgelogins mittels /login eingeben muss. Man braucht weder eine Email-Adresse oder Wohnadresse, von Zahlungsdaten ganz zu schweigen.


Es gibt im Vorstellungsforum Server, bei denen es mir eiskalt den Rücken runterläuft wenn ich sehe, wie Inkompetenz mit Zahlungssystemen für IG-Privilegien kombiniert werden. Aussen hui, innen Pfui lautet dort die Devise. Jeder der nicht gerade technisch bewandert ist, sieht die Fehler unter Umständen nicht einmal.
Aber hey, lieber die eigenen Bankdaten bei so einem Quarkserver hinterlassen, oder?

Da gebe ich dir Recht, würde ich deshalb nie machen. Aber mir erschließt sich der Trichter nicht: Weil es Server gibt bei denen man besser nicht spielt, weil sie wild Daten abfragen, kann Mojang gern Daten erheben ohne dass das einen vernünftigen Grund hat.


Und wenn sich jemand Sorgen darum macht, dass ein Nick auf verschiedenen Servern derselbe ist, dann sollte derjenige mal anfangen zu denken.
1. Es ist ein Nick der frei erfunden werden kann. Wer einen Nick wählt der Rückschlüsse auf sein Privatleben schliessen lässt, mangelt an gesunden Menschenverstand.

Sagt jemand, der seinen Minecraft-Namen gleich zu seinem Benutzerprofil hier schreibt und dazu die Bonusinformation gibt, dass er aus der Schweiz kommt. Zufällig schreibt übrigens ein schweizerischer Benutzer Ataman in Wikipedia, dass er sich gerade mit dem Hosting eines Minecraft-Servers befasst, ferner einige Dinge zu seiner Ausbildung und gibt einen Link zu seiner Homepage. Zufälle und Namensgleichheiten gibt's... Insbesondere weil man auch schnell auf ein entsprechendes XFire-Profil stößt, wo jemand das gleiche Profilbild wie du hier im Forum nutzt und ebenfalls auf die schon bekannte Homepage verlinkt (nebenbei noch das Alter angibt). Bei "nic.ch" kommt man über die Homepage wiederum prima zum Klarnamen und zur Adresse.


2. Durch die zentrale Verwaltung von Nicknames kann sicher gestellt werden, dass nicht mal kurz eben ein anderer den Platz eines Kollegen einnimmt und Informationen ergaunert. (Ja stell dir vor, nur weil ein Server ein /login erwartet, bedeutet das noch lange nicht, dass die Administratoren alles ehrliche Leute sind).

Als Administrator kann man grundsätzlich alles auf seinem Server machen - egal, ob der im Online-Mode ist oder nicht. Denn da hat man vollständige Gewalt darüber, für wen der Server diese Überprüfung überhaupt durchführt und was er mit dem Ergebnis macht. Nur weil ein Server für alle Anderen im Online-Mode ist, heißt das halt nicht, dass der Serveradministrator dort nicht unter dem Namen von einem Spieler auftaucht und Blödsinn damit macht. Das ist also überhaupt kein Argument.



EDIT:
Auf einem Server mit /login zu spielen kann man getrost als "Grobfahrlässig" bezeichnen.

"Postulat von Ataman" würde ich dazu sagen - aber eine Begründung will sich mir dafür nicht erschließen.

criz_criz
16.06.2011, 16:59
Nice comeback, dass muss man mal neidlos anerkennen ^^

Was sich mir nachwievor nicht erschließt ist allerdings, was an der Praxis von Mojang ist jetzt unverhältnismäßig?
Soweit ist doch klar, dass die Daten für die Accounterstellung anonym sind (sofern man neue Namen/Emailadressen verwendet). Das zentrale Login ist eine Lösung zur Authentifizeriung und dem Bewahren der Einmaligkeit der Accounts. Möglichweise hätte man hier auch mit Seriennummern arbeiten können, ansgesichts der Entwicklung des Spiels und der Firma steht bei dieser Lösung denke ich aber die Machbarkeit im Vordergrund.

Bei den sensiblen Daten kommt es jetzt immer wieder auf die Bezahlung zurück. Aber wieso das der Firma zum Vorwurf machen? Dass sie Daten bezüglich der Zahlung erhalten ist ja geradezu unvermeidlich, sofern sie sich nicht gleich auf PSC und Bargeld per Post beschränken. Wobei ich nachwievor denke, dass persönliche Daten für die Zahlung garnicht direkt an Mojang weitergeleitet werden.

Aber auch ungeachtet dessen, jedes Angebot im Internet, dass man bezahlen muss, kommt zwangsläufig mit Zahlungsdaten in Berührung. Da kann man dann immer den Vorwurf des Datensammels machen.

Was soll sich denn im Zusammenhang mit dem "Bewegungsprofil" über verschiedene Server und den vermeintlich erhaltenen Zahlungsdaten groß konstruieren lassen?

Also nochmal kurz:
- Zahlungsdaten werden bei jedem Kaufvorgang übertragen, es sei denn, der Abieter verzichtet auf einen Großteil der Zahlungsmöglichkeiten
- Es bleibt die Diskussion über die Notwendigkeit der Onlineregistrierung, und da sehe ich nicht, was so außergewöhnlich unverhältnismäßig ist

Ataman
16.06.2011, 17:33
Der Wall of Text liegt im Spoiler damit der Thread hier nicht vollständig zerklüttert wird.




Keiner zwingt jemanden, die persönliche Privatadresse bei Mojang anzugeben. Ich kann genau so behaupten, dass man sich bei Privaten mit seiner Wohnadresse anmelden muss.

Wo habe ich behauptet, dass man sich bei Mojang mit Wohnadresse anmelden muss? Ich habe lediglich gesagt, dass es dort eine Anhäufung von Informationen gibt: Neben dem Nutzungsverhalten und einzigartigem Benutzernamen als Verkettungsmerkmal noch Email-Adresse, IP-Adressen, Zahlungsinformationen. Das habe ich gesagt - von Wohnadressen war nirgends die Rede.
Mit Adresse war die E-Mail gemeint, ein Fehler meinerseits. Warum man die Sammlung einer, womöglich falschen, E-Mail Adresse, einer IP und Zahlungsinformation überhaupt als erwähnenswert zu betrachtet erschliesst sich mir allerdings hinten und vorne nicht. Im Gegenteil, anbetracht vieler anderer Dienste ist diese äusserst kleine Sammlung völlig lächerlich. Wie PandaBlack schon erwähnt hat, sammeln selbst wir mehr Daten.




Es kann und darf nicht sein, dass man sich auf privaten Servern registrieren muss. Das ist Datenschutztechnisch vielfach gefährlicher als Mojang.

Du weißt, was mit Registrierung mit dem /register-Befehl gemeint ist? Das ist etwas völlig Anderes als was du hier im Moment argumentierst. Das ist nämlich lediglich ein einziges Passwort, welches man sich explizit dafür ausdenkt und bei allen Folgelogins mittels /login eingeben muss. Man braucht weder eine Email-Adresse oder Wohnadresse, von Zahlungsdaten ganz zu schweigen.

Es spielt absolut keine Rolle ob der Befehl /register heisst und nur einen Parameter verlangt. Es gibt auch Server die mit Foren und Portalen verknüpft sind sowie Server mit eigenem Account-Management die teilweise sogar einen seriösen Eindruck hinterlassen. Was diese Administratoren damit tun weisst du trotzdem nicht.
Den Eindruck zu vermitteln, sich lieber mit Privatleuten einzulassen, als einfach einen Account mit E-Mail zu erstellen ist und bleibt aber fahrlässig. Hierbei muss auf die Allgemeinheit geachtet werden. Nicht jeder kann, besonders im Internet, einschätzen welche Daten man besser für sich behält und welche nicht. Nur weil dir jetzt klar ist, dass du besser eine Fake-Email angibst, gilt das nicht automatisch für alle anderen. Im Gegenteil, DU bist die Ausnahme.



Es gibt im Vorstellungsforum Server, bei denen es mir eiskalt den Rücken runterläuft wenn ich sehe, wie Inkompetenz mit Zahlungssystemen für IG-Privilegien kombiniert werden. Aussen hui, innen Pfui lautet dort die Devise. Jeder der nicht gerade technisch bewandert ist, sieht die Fehler unter Umständen nicht einmal.
Aber hey, lieber die eigenen Bankdaten bei so einem Quarkserver hinterlassen, oder?

Da gebe ich dir Recht, würde ich deshalb nie machen. Aber mir erschließt sich der Trichter nicht: Weil es Server gibt bei denen man besser nicht spielt, weil sie wild Daten abfragen, kann Mojang gern Daten erheben ohne dass das einen vernünftigen Grund hat.

Mojang hat einen vernünftigen Grund und der wurde bereits mehrmals genannt. Mojang ist ein Unternehmen, welches Geld verdienen möchte! Jeder zusätzlicher administrativer Aufwand kostet Geld (Papierkram). Es sollen ja auch noch DLC's verkauft werden und die Server sollen später wissen welcher Spieler welche DLC's gekauft hat.
Wie zum Teufel willst du nun verhindern dass die Clients deinem Server nicht einfach irgendwelche Blödsinn verzapfen? Genau! Indem der Server bei Mojang nachfragt: "Hat dieser Spieler das Spiel gekauft?" So und nicht anders. Eine einfache, effektive und komfortable Lösung. (Nein Serialkeys sind keine Lösung da ganz einfach zu fälschen).
Desweiteren hat Mojang einen Ruf zu wahren. Wenn Mojang anfängt die Daten zu missbrauchen wäre die Strafe und der Imageschaden enorm. Die Leute bei Mojang wissen das und werden solche Fälle tunlichst vermeiden. Wenn jemand privates mal eben schnell nen Spieler um die Ohren haut interessiert das hingegen keinen. Nur das Opfer hat eben Pech gehabt und erleidet höchstwahrscheinlich grösseren Schaden als wenn wegen Mojang seine Temp-E-Mail, mit 5 Millionen anderen, mal eben durchsickert.



Und wenn sich jemand Sorgen darum macht, dass ein Nick auf verschiedenen Servern derselbe ist, dann sollte derjenige mal anfangen zu denken.
1. Es ist ein Nick der frei erfunden werden kann. Wer einen Nick wählt der Rückschlüsse auf sein Privatleben schliessen lässt, mangelt an gesunden Menschenverstand.
Sagt jemand, der seinen Minecraft-Namen gleich zu seinem Benutzerprofil hier schreibt und dazu die Bonusinformation gibt, dass er aus der Schweiz kommt. Zufällig schreibt übrigens ein schweizerischer Benutzer Ataman in Wikipedia, dass er sich gerade mit dem Hosting eines Minecraft-Servers befasst, ferner einige Dinge zu seiner Ausbildung und gibt einen Link zu seiner Homepage. Zufälle und Namensgleichheiten gibt's... Insbesondere weil man auch schnell auf ein entsprechendes XFire-Profil stößt, wo jemand das gleiche Profilbild wie du hier im Forum nutzt und ebenfalls auf die schon bekannte Homepage verlinkt (nebenbei noch das Alter angibt). Bei "nic.ch" kommt man über die Homepage wiederum prima zum Klarnamen.

Wieviele Informationen über mein Privatleben hast du nun genau aufgezählt? Ah, keine.
Weisst du wo ich arbeite? Hast du irgendeine Ahnung wann ich Morgens das Hause verlasse oder welche Bars ich besuche? Sind sonst irgendwelche verwertbaren Informationen aufgetaucht, ausser meiner Anschrift? Selbst wenn du weiter suchst wirst du nicht mehr viel finden ausser vergangenes (+10 Jahre) und einen Handelsregister-Eintrag mit dem man ebenfalls nicht viel anfangen kann.
Du hast jede Menge Informationen rausgesucht, wieviele davon der Wahrheit entsprechen ist ebenfalls eine andere Sache.
Einzig bei der Anschrift kannst du davon ausgehen, dass diese richtig ist, weil es nun mal gesetzlich vorgeschrieben ist. Wer eine Website mit .ch betreibt hat per Post erreichbar zu sein.
Wer will kann mir übrigens gerne Post schicken, ich freu mich drauf.



2. Durch die zentrale Verwaltung von Nicknames kann sicher gestellt werden, dass nicht mal kurz eben ein anderer den Platz eines Kollegen einnimmt und Informationen ergaunert. (Ja stell dir vor, nur weil ein Server ein /login erwartet, bedeutet das noch lange nicht, dass die Administratoren alles ehrliche Leute sind).

Als Administrator kann man grundsätzlich alles auf seinem Server machen - egal, ob der im Online-Mode ist oder nicht. Denn da hat man vollständige Gewalt darüber, für wen der Server diese Überprüfung überhaupt durchführt und was er mit dem Ergebnis macht. Nur weil ein Server für alle Anderen im Online-Mode ist, heißt das halt nicht, dass der Serveradministrator dort nicht unter dem Namen von einem Spieler auftaucht und Blödsinn damit macht. Das ist also überhaupt kein Argument.
Es war auch nicht als Argument gedacht.
Du hast soeben erläutert warum /login und /register völlig sinnbefreite Befehle sind.
Online-Mode ist Schwachsinn aber /login nicht? 3x kurz gelacht. Man ist in der Tat bei beiden Varianten angreifbar, nur kannst du bei 99% der Server welche /login benutzen davon ausgehen, dass der Administrator keine ehrlichen Ziele verfolgt. (Online-Mode mit einem /login zu verstärken ist kompletter Müll und hat, wenn überhaupt, nur für Spieler mit Administrationsrechten einen Sinn)


Direkt zum Topic gibts nicht mehr viel zu sagen.
Die Haltung dieses Forums ist klar: Cracked Server bleiben draussen. Wer Vorstellungen mit Cracked Servern findet soll diese melden damit wir entsprechende Konsequenzen erlassen können.

PS: Das Forum könnte ein wenig freundlicher sein was Zitate betrifft, das war schon fast anstrengend...

Erki
16.06.2011, 18:33
PS: Das Forum könnte ein wenig freundlicher sein was Zitate betrifft, das war schon fast anstrengend...

Gute Idee!